| Helleday, Wilhelm - Stockholm | |
| 1744 | Wilhelm Helleday wird am 27. August 1744 in Stockholm geboren als Sohn des Gewürzhändlers und Auktionshausinspektors Wilhelm Helleday († 28. September 1756) und dessen Ehefrau Dorotea, geb. Sauer (* 31. Januar 1703 in Blekinge; † 21. September 1756 in Stockholm); Tochter des Zinngießermeisters Jakob Sauer (I) und dessen Ehefrau Maria, geb. Thun). |
| 1760 | Er erlernt das Zinngießerhandwerk von 1760 bis 24. Mai 1765 beim Stockholmer Meister Carl Saur (I) und bleibt bei ihm als Geselle bis 12. August 1765. |
| 1766 | Bei seinem Onkel
Jakob Sauer (II) wird er erneut geprüft, geht am
29. Oktober 1766 aufs Land, kehrt am 4. November 1766 von
Södertälje zurück und wird von Henning
Gustaf Pschorn aufgenommen. Weiteren Prüfungen wird er unterzogen am 14. Dezember1766 bei Peter Åberg und am 19. Dezember 1766 bei Samuel Marnel. |
| 1767 | Am 13. Januar 1767 geht er wieder aufs Land. |
| 1768 | Wilhelm Helleday kehrt am 3. Juni 1768 aus Västerås nach Stockholm zurück, arbeitet bei Samuel Marnel und wandert am 14. Juli 1768 mit einem Passzertifikat des Ratsherrn Carl Saur (I) und einer Rückkehrbürgschaft des Goldschmieds Isak Sauer ins Ausland aus. Er beabsichtigt lt. Protokoll vom 12. Juli 1768 nach Danzig und andere deutsche Städte zu reisen. |
| 1776 | Er kommt am 21. August 1776 von zuletzt Danzig
zurück, wird von Carl Saur (I)
aufgenommen und im 8. September 1776 von
Eric Pettersson Krietz und am 6. Oktober 1776
von Carl Gustaf Malmborg
erneut geprüft. Bei Carl Gustaf Malmborg bleibt er bis Mai 1782. |
| 1778 | Die Zulassung zur Meisterprüfung beantragt er erstmalig am 4. Juni 1778. |
| 1780 | Am 7. Juni 1780 wird er zum "lådgesäll" [Geselle, der mit der Verwaltung der Zunftlade betraut ist) ernannt.] |
| 1782 | Nach einem zweiten Antrag vom 18. Mai 1782 auf Zulassung zur Meisterprüfung wird er beauftragt, in der Werkstatt von Carl Gustaf Malmborg eine Messingform für eine ovale Suppenterrine mit einem Fassungsvermögen von 1,95 Ltr. und Deckel, eine Form für eine dazugehörige Servierplatte, die Form für eine Tischkanne mit 0,65 Ltr. Inhalt sowie die Abgüsse dazu mit englischem Zinn. |
| Am 25. September 1782 werden die Stücke trotz einiger Fehler abgenommen und er wird zum Meister ernannt. | |
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| Meisterzeichen
des Wilhelm Helleday vom 13. Dezember 1782 bis 13. August 1839
(Bruzelli) Er stempelt mit drei und vier Zeichen. |
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| Seine Produktion ist am Anfang sehr niedrig, nicht selten unter jährlich 500 Pfund Zinn. | |
| 1784 | Wilhelm Helleday erhält am 24. August 1784 das Bürgerrecht. |
| 1785 | Von 1785 bis 1788 ist seine Adresse in der Stadtmitte Nr. 185, 188 Cephalus-Viertel, das Haus des Kaufmanns Gottlieb Gurtler. |
| 1789 | Von 1789 bis 1803 wohnt und arbeitet er in Södermalm, im Jupiter Mindre-Viertel, Hs. Nr 20 des Kupferschmieds Anders Brössels. |
| 1794 | Die Produktion steigt über 1000 Pfund jährlich. |
| 1802 | Wilhelm Helleday heiratet am 6. Juni 1802 seine Haushälterin Katarina Julin (* 23. Juni 1767). |
| Das Ehepaar hat mindestens die Kinder: Anders Wilhelm Helleday (* 23. März 1804; † 27. März 1804) und Katarina Wilhelmina Helleday (* 22. Mai 1805); heiratet am 19. April 1824 den Postbuchhalter Paul Viktor Middeldorff (* 19. April 1790; † 21. Juli 1846) |
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| 1804 | 1804 bis 1806 lebt er in der Stadtmitte Nr. 53, Deucalion-Viertel, Västerlånggatan 76, dem Haus des Stadtmajors Peter Winblad (der durch die Heirat der Witwe des Peter Gillman jetzt Eigentümer ist). |
| 1806 | Er produziert 1965 Pfund Zinngegenstände. |
| 1807 | Die Adresse von Wilhelm Helleday ist jetzt im Stadtviertel Södra Nr. 57, Typhon-Viertel, Västerlånggatan 70 bei der Funkensgränd im Haus der Witwe von Johan Petter Krietz. |
| 1808 | Von 1808 bis 1820 ist seine Wohnung und Werkstatt im Typhon-Viertel Nr. 64, Västerlånggatan 56 im Haus des Hofarztes Johan Fredrik Krey. |
| 1811 | Nach Jacob Lemon wird er Älterster im Stockholmer Zinngießeramt. |
| 1818 | Ab diesem Jahr ist die jährliche Produktion meist unter 1000 Pfund. |
| 1821 | Wilhelm Helleday wohnt und arbeitet bis zu seinem Tod und dann seine Witwe von 1821 bis 1839 im Stadtteil Södra, Latona-Viertel Nr.4, Västerlånggatan 65 im Haus der Kürschnerswitwe Katrina Dorotea Krieger. |
| 1825 | Am 18. Juni 1825 verzichtet er auf das Ältestenamt. |
| 1829 | Ab Oktober ist Nils Abraham Santesson Geselle bei ihm. |
| 1830 | Wilhelm Helleday stirbt am 18. Oktober 1830. |
| Seine Witwe führt das Geschäft mit weiter. | |
| 1839 | Catharina Helleday, geb.
Julin, stirbt am 22. Mai 1839. Nils Abraham Santesson übernimmt die Werkstätte. |
| Wilhelm Helleday hat in seiner Schaffenszeit 32 Lehrlinge und 38 Gesellen, seine Witwe 3 Gesellen. | |
| Meisterzeichen (Löfgren): | |
1792
1808
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1838 |
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| Quellen: Birger Bruzelli: Tenngjutare i Sverige, Forum-Verlag, Stockholm 1967 Albert Löfgren: Det Svenska Tenngjutarehantverkets Historia, Band 3, Nordiska Museets Förlag Stockholm 1950 familysearch ancestry |
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