| Saur, Carl (I) - Stockholm | |
| 1711 | Carl Saur (Sauer) wird am 21. August 1710 in Stockholm geboren als Sohn des Zinngießermeisters Jacob Sauer (I) († 4. Juni 1723) und dessen Ehefrau Maria Thun (≈ 7. Januar 1683; † 25. Oktober 1747 ), Tochter des Kürschners Andreas Thun und dessen Ehefrau Hedvig, geb. Knapp, verww. Dyck. |
| 1723 | Vom 17. Mai 1723 bis 7. Juni 1728 erlernt er bei seinem Vater und nach dessen Tod bei seiner Mutter das Zinngießerhandwerk. |
| Er arbeitet bei ihr als Geselle bis 1732 und geht dann auf Wanderschaft. | |
| 1735 | Am 16. Oktober 1735 kehrt er von zuletzt aus Thorn in Westpreußen [heute Toruń in Polen] zurück, wird von seiner Mutter aufgenommen und absolviert sein Probejahr. |
| 1737 | Ab 27. Mai 1737 beginnt er mit der Fertigung seiner Meisterstücke in der Werkstatt von Nils Pärsson Berg (die Form für eine Platte mit einem Durchmesser von einer Elle (ca. 59,4 cm) mit dem Abguss daraus, eine Flasche mit einem Fassungsvermögen von ca. 5,2 Liter, innen und außen poliert mit einem Schraubverschluss mit Schloss und Schlüssel sowie einen Krug mit Messingintarsien mit einem Fassungsvermögen von ca. 2,6 Liter). |
| Nachdem die Stücke ohne Fehler sind wird er am 6. Juli 1737 Meister. | |
Meisterzeichen des Carl Saur vom 25.
Januar 1754 bis 10. Dezember 1779 (Bruzelli) |
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Stadtzeichen |
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| 1737 | Am 24. November 1737 erhält er das Bürgerrecht. |
| 1738 | Carl Saur heiratet am 15. Januar 1738 die Anna Katarina Schultz (* ABT 1715), Tochter des Schmieds Henrik Schultz († 30. November 1735) und dessen Ehefrau Anna Katarina, geb. Thiel († 24. Oktober 1764) und Witwe des Wagenbauers Hinrich Rijscher († 7. Oktober 1736). |
| Das Ehepaar hat die Kinder: Carl Saur (II) (≈ 20. November 1738) und Henrik Saur (≈ 24. Mai 1741; † Juni 1741). |
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| 1739 | Anfang 1739 überschreibt ihm seine Mutter die Werkstatt in Stockholm-Ost Haus Nr. 149. |
| 1741 | Anna Katarina Saur stirbt am 10. Juni 1741. |
| 1742 | Der Witwer heiratet am 29. Juli 1742 die Maria Katarina Hamn, Tochter des Obermeisters der Kleinschmiede Daniel Hamn († 21. Juli 1748) und dessen Ehefrau Katarina, geb. Schultz († November 1770. |
| Das Ehepaar hat die Tochter Maria Katarina Saur (≈ 5. Juli 1743; † BEF 16. Februar 1747). | |
| 1747 | Maria Katarina Saur, geb. Hamn, stirbt am 26. Februar 1747. |
| 1748 | Carl Saur heiratet das dritte Mal am 21. Juni 1748 die Anna Kristina Lampadia (≈ 28. Oktober 1724), Tochter des Kapitäns Johan Lampadius und dessen Ehefrau Margareta Adriansdotter. |
| Das Ehepaar hat die Kinder: Kristina Saur (* 7. August 1749; heiratet am 12. Juli 1767 den Buchbinder Jacob Schneidler († 18. Mai 1781); stirbt am 7. März 1781), Gustav Saur (* 13. Februar 1751; † BEF 1774), Maria Saur (≈ 2. April 1753; heiratet am 19. November 1772 den Buchbinder Olov Olsson Ekman († 19. Dezember 1812); stirbt am 2. Januar 1781), Anders Saur (* 19. März 1754), Jacob Saur (≈ 15. Februar 1758; [] 30. Dezember 1762), Isak Saur (* 14. Februar 1759; wird 1809 in Schleswig als Buchbinder erwähnt), Fredrik Saur (* 11. Februar 1761; wird 1809 in Hamburg als Kürschner erwähnt), Susanna Saur (≈ 6. August 1762; heiratet 1782 den Bäcker Gustav Ritou (* 1738; † 25. Juni 1811); stirbt am 18. Februar 1837) und einen Sohn (*† 30. Juni 1765). |
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| Seine Adresse ist jetzt Innenstadt Nr. 142 [dasselbe Grundstück wie Haus Nr. 149 in Ost durch den Grenzverlauf]. | |
| 1752 | Der 1738 geborene Sohn Carl Saur (II) erlernt das Zinngießerhandwerk von 1752 bis 1757 bei seinem Vater. |
| 1760 | In den Jahren 1760 bis 1763 beläuft sich die Produktion von Carl Saur auf ca. 7000 Pfund Zinn jährlich. |
| 1761 | Am 13. August 1761 wird er zum Ratsherrn ernannt. |
| 1765 | Er wird nach seinem älteren Bruder Jacob Sauer (II) Ältester der Stockholmer Innung. |
| 1770 | Von 1770 bis 1774 erlernt der 1754 geborene Sohn Anders Saur bei ihm das Zinngießerhandwerk. |
| 1773 | Als Ältester ist er die treibende Kraft hinter der Forderung, das Stempeln mit drei Meisterzeichen zu verbieten. Die königliche Majestät leistet dem Folge mit einer entsprechenden Bekanntmachung. |
| 1774 | Anna Kristina Saur, geb. Lampadia stirbt am 28. April 1774 mit 50 Jahren und wird am 31. Juli 1774 begraben. |
| 1777 | Carl Saur tritt als Ältester zurück. |
| 1779 | Er legt sein Amt als Ratsherr im August 1779 nieder. |
| In diesem Jahr ist die Produktion 3987 Pfund. | |
| 1780 | Gemäß Kaufurkunde vom 6. Dezember 1780 erwirbt er für 2.222 Rigsdaler ein Steinhaus im Acteon-Viertel Nr. 150 von Handelsrat Carl Gustav Bungencrona und Kapitän Fredrik Lagersvärd. |
| 1781 | Carl Saur stirbt am 1. Februar 1781 mit 70 Jahren. |
| Gesamtproduktion 195000 Pfund., davon 19624 Pfund überprüft. | |
| Sein Sohn Carl Saur (II) übernimmt die Werkstätte. | |
| Carl Saur hat in seiner Schaffenszeit einschl. seiner Söhne 19 Lehrlinge und 46 Gesellen. | |
| Meisterzeichen (Löfgren): | |
1741
1749 |
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1770
1775
1776 |
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| Quellen: familysearch Birger Bruzelli: Tenngjutare i Sverige, Forum-Verlag, Stockholm 1967 Albert Löfgren: Det Svenska Tenngjutarehantverkets Historia, Band 3, Nordiska Museets Förlag Stockholm 1950 |
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