| Lemon, Jakob - Stockholm | |
| 1753 | Am 27. Juli 1753 wird Jakob Lemon geboren als Sohn und jüngstes von 13 Kindern des Goldschmiedemeisters und Stadtrats in Uppsala, Carl Lemon und dessen Ehefrau Johanna Katarina, geb. Löfman (verheiratet am 18. Oktober 1730) |
| Carl Lemon stammt von der Familie Lemoine aus Valö ab, die später Lemon genannt wurde und sich im frühen 17. Jahrhundert dort angesiedelt hat. Der älteste bekannte Vorfahre der Familie ist der Hammerschmiedemeister Jean Lemoine, der in Berkinge bruk in der Gemeinde Valö in Uppland lebte. Sein Sohn Philip wurde dort 1656 geboren und war Hüttenmeister in Gimo bruk. Er ist der Großvater von Jakob Lemon. | |
| 1770 | Von 1770 bis 3. Juni 1775 erlernt er das Zinngießerhandwerk bei Eric Pettersson Krietz in Stockholm und bleibt bis 2. Februar 1776 als Geselle bei ihm. |
| 1776 | Er geht auf Wanderschaft. |
| 1780 | Jakob Lemon kommt im August 1780 mit einem Gruß zuletzt aus Södertälje nach Stockholm zurück, findet wieder Arbeit bei Eric Pettersson Krietz und wird am 20. August 1780 von Johan Gustaf Ryman erneut geprüft. |
| 1781 | Er bewirbt sich am 2. Juni 1781 für die Meisterprüfung und wird am 29. August 1781 dafür zugelassen. |
| Sein Meisterstück, Formen für eine ovale, nicht verzierte, glatte Terrine mit einem Fassungsvermögen von ca. 3,25 Liter, komplett mit Deckel und dazu passender Servierplatte, für eine ovale glatte Kaffeekanne mit einem Fassungsvermögen von ca. 1,3 Liter, für einen runden Suppenschüssel-Einsatz sowie Abgüsse mit englischem Zinn und gebrauchsfähige Fertigstellung der Teile fstellt er in der Werkstatt von Peter Gillman her. | |
| Am 14. Dezember 1781 wird er trotz "einiger kleiner Mängel" Meister. | |
Meisterzeichen des Jacob Lemon vom 9. April 1782 bis 19. Dezember 1817 (Bruzelli) Er punziert mit drei und vier Marken |
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| 1782 | Von 1782 bis 1784 ist seine Werkstatt im Haus des Kattunfabrikanten Anders Kempe im Deucalion-Viertel Nr. 52, heute Nr. 2 Västerlånggatan 78 und Köpmantorget. |
| 1786 | Jakob Lemon mietet sich ein bei der Kupferschmiedwitwe Anna Catharina Möller in Nr. 96 Medea-Viertel bei Norra Benickebrinken 2. |
| 1792 | Umzug in das Haus des Goldschmieds Henrik Kristian Klint im Arcus-Viertel Nr. 131, heute Nr. 1 bei Österlånggatan 47. |
| 1793 | Jetzt ist Jakob Lemon im Haus des Perückenmachers Johan Gottlieb Halle im Perseus-Viertel Nr. 144, heute Nr. 5 bei Baggensgatan 19. |
| 1794 | Er heiratet am 22. Mai 1794 die Johanna Eleonora Grindel (Grundel) (* 17. September 1767), Tochter des Küfers Johan Gottlieb Grindel und dessen Ehefrau Anna Margareta, geb. Åbrinck, verheiratet seit 24. März 1761. |
| Das Ehepaar hat zumindest die Kinder: Carl Jakob Gustaf Lemon (* 13. Oktober 1794) und Maria Jakobina Eleonora Lemon (* 27. Februar 1802; verheiratet mit dem Revisor bei der Post Olof Carl Swartz († 5. November 1833); stirbt am 28. Juli 1882) |
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| Wohnung und Werkstätte ist im Haus seines Schwiegervaters im Andromeda-Viertel Nr. 108, heute Nr. 4 bei Skärsgårdsgatan 9. | |
| 1795 | Von 1795 bis 1802 arbeitet er im Haus des Zinngießers Anders Wetterqvist im Ulysses-Viertel Nr 5, heute Västerlånggatan 32, nachdem dieser seinen Betrieb aufgegeben hat. |
| 1802 | Er wird am 6. August 1802 Ältester der Stockholmer Innung. |
| 1803 | Am 17. März 1803 kauft er das Anwesen in der Skärgårdsgatan von seinem Schwiegervater für 1500 Riksdaler. |
| 1804 | Er verlegt seinen Betrieb in die leerstehenden
Räumlichkeiten der aufgegebenen Werkstätte des verstorbenen
Jakob Sauer (III) im
Iris-Viertel Nr. 31, heute Nr. 9 bei Västerlånggatan 29, wo er bis
zu seinem Tod auch wohnt. Das verbliebene Zinnlager kauft er von den Erben der Witwe für 137 Rigsdaler. |
| 1808 | Von 1808 bis 1812 erlernt
Carl Jakob Gustaf Lemon das Zinngießerhandwerk. Die Lehre absolviert er zum großen Teil in der Zeit nach dem Tod des Vaters (10. Juni 1810) bei seiner Mutter und bleibt bis 1816 als Geselle und dann als Meister bei ihr. |
| 1809 | Carl Fredrik Möller arbeitet als Geselle bei ihm. |
| 1810 | Jakob Lemon stirbt am 10. Juni 1810. |
| Seine Witwe führt den Betrieb mit ihrem Sohn Carl Jakob Gustaf Lemon und Johan Statlander weiter | |
| 1813 | Von 1813 bis 1816 arbeitet Carl Fredrik Möller als Geselle bei ihr. |
| 1816 | Das 1803 gekaufte Haus wird am 20. August 1816 für 6.000 Riksdaler an den Großhändler Carl Magnus Sjögren verkauft und die Werkstatt im Haus von Sofia Katarina Wessman, Tochter des verstorbenen Zinngießers Carl Wessman in der Brunkhuvudlet 3 bei Drottninggatan 12 gemietet. |
| 1818 | Sie beendet das Gewerbe am 29. Juli 1818 und der Sohn Carl Jakob Gustaf Lemon übernimmt den Betrieb. |
| Gesamtproduktion 46158 Pfund Zinn. | |
| Johanna Eleonora Lemon, geb. Grindel zieht mit ihrer Tochter Maria Jakobina Eleonora Lemon in das Haus Iris Nr.9 des Zollbeamten Jakob Sauer. | |
| 1840 | In den Jahren 1840 bis 1842 ist die Witwe in Miete unter der Adresse im Träsket-Viertel Nr. 4 und wird vom Törneboms testamentsfond unterstützt. |
| 1845 | Sie stirbt am 18. August 1845. |
| Jakob Lemon hat in seiner Schaffenszeit einschl. dem Sohn 10 Lehrlinge und 38 Gesellen, die Witwe 3 Lehrlinge und 5 Gesellen. | |
| Meisterzeichen (Löfgren): | |
1784
1805 |
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1811
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Relief |
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| Quellen: familysearch Birger Bruzelli: Tenngjutare i Sverige, Forum-Verlag, Stockholm 1967 Albert Löfgren: Det Svenska Tenngjutarehantverkets Historia, Band 3, Nordiska Museets Förlag Stockholm 1950 |
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