Söhlke (Söhlcke), Gerhard - Berlin
G. Söhlke Nachf. - Berlin

 

1785

Georg Heinrich Söhlke (* 25. März 1755; † 29. August 1825) wird Zinngießermeister und heiratet am 30. Oktober 1785 die Marie Luise Moser (* 20. Januar 1754; † 11. September 1808).

 

 

   Meistermarke Georg Heinrich Söhlke

 

1793

Johann Philipp Gerhard Söhlke wird am 27. April 1793 in Hannover als Sohn des Zinngießermeisters Georg Heinrich Söhlke geboren. Er hat mindestens sechs Geschwister;

Johann Friedrich Anton Söhlke (* 12. Juni 1796; † 11. November 1872) ist ein Bruder, der die Werkstatt in der Dammstraße 556 in Hannover nach dem Tod des Vaters bis 1867 fabrikmäßig weiterführt und Kuppellampen, Leuchter und Kinderspielwaren herstellt.

Friedrich Söhlke. der keine Nachkommen hat, löst die Zinngießerei in Hannover ca. 1867 auf, ist Privatier und stirbt 1872.

 

1806

Gerhard Söhlke absolviert eine Zinngießerlehre.

 

1814

Er zieht nach Berlin und arbeitet dort in der Lackierfabrik Christian Heinrich Stobwasser & Comp. in der Wilhelmstraße 98.

 

1818

Gerhard Söhlke erhält das Bürgerrecht in Berlin.

 

1819

Er verehelicht sich am 11. November 1819 mit Friederike Caroline Mannory, der Tochter des Bierschänkers Mannory und gründet am 6. Oktober 1819 in dessen Anwesen Mohrenstraße 29 u. 30 eine Zinngießerei.

  

Aus der Ehe gehen u. a. die Kinder Johanna Caroline MathildeSöhlke (* 24. August 1820; getauft am 10. September 1820), Friedrich August Gerhard Söhlke  (* 27. September 1822; getauft am 27. Oktober 1822),  Maria Louise Auguste Söhlke (* 31. August 1824; getauft am 26. September 1824), Emilie Friederike Philippine Söhlke (* 7. Oktober 1825; getauft am 11. Oktober 1825), Albert Theodor Rudolf Söhlke (* 7. Oktober 1825, getauft am 11. Oktober 1825) und Anna Clara Albertine Söhlke (* 1. August 1835; getauft am 16. August 1835) hervor.

 

1821

Johann Friedrich Anton Söhlke (Hannover) arbeitet in diesem Jahr bei Gerhard Söhlke. Auch ein H. Schrader ist zu dieser Zeit bei ihm beschäftigt.

 

1835

Gerhard Söhlke  firmiert nun als Zinn- und Blechspiel-Waaren-Fabrikant und Nürnberger Waaren-Händler.

 

 

 

 

 

1837

Der Bierschänker Mannory ist verstorben; seine Witwe, die Rentiere [Rentnerin] ist, ist nun Eigentümerin des Anwesens Mohrenstraße 29 u. 30.

 

1838

Gerhard Söhlke, "Zinn- und Blechspiel-Waaren-Fabrikant ist jetzt Nürnberger Spielwaaren-Händler".

 

1839

Er reist nach Stralsund und logiert vom 30. Juli 1839 bis zum 5. August 1839 im Gasthaus Goldener Löwe.

 

1844

Am 27. Juni 1844 reist er nach Nürnberg und logiert im Gasthof Blaue Glocke.              

 

In der Markgrafenstraße 58 erbaut Gerhard Söhlke ein Betriebsgebäude, das zum 1. Oktober 1844 bezugsfertig ist.

Im Keller befindet sich die Zinngießerei mit zwei Gießöfen. im Erdgeschoß die Verkaufsräume, im ersten Geschoß die Räume, in denen die Figuren bemalt und verpackt werden und im zweiten und dritten Stock die Wohnungen.

  

Auf der allgemeinen Deutschen Gewerbe-Ausstellung in Berlin werden verschiedene Kinderspielsachen, größtenteils aus Zinn gearbeitet, ausgestellt. Die Preise für das darunter befindliche "hübsche Hausgerät" sind nicht angegeben.

Gerhard Söhlke bekommt dafür eine "Öffentliche Belobung". 

 

Er wirbt mit einer Zinnmarke bzw. Zinnmünze: (Ros.) FABRIQUE DE JOUETS D'ENFANTS. Ein geharnischter Ritter zu Pferde. Rev.Umschrift: KINDER-SPIEL-WAAREN-FABRIK + BERLIN. In der Mitte: G. SÖHLKE | MARKGRAFENSTR. | Nr. 58;   Ø 24 Millimeter 

 

1845

Die Witwe Mannory ist verstorben; dem Sohn Mannory, der Schlosser ist, gehört jetzt  das Anwesen an der Mohrenstraße.

 

Für seine auf der Gewerbeausstellung der Deutschen Bundes- und Zollvereins-Staaten in Berlin ausgestellten Spielwaren erhält Gerhard Söhlke eine öffentliche Belobung zuerkannt. 

 

1851

Auf der Industrie-Ausstellung aller Völker zu London erhält Gerhard Söhlke für das ausgestellte "kleine, aber ausgewählte Assortiment von Zinnfiguren und Zinnspielsachen" eine Preismedaille.

Mit Zinnfiguren ist die Revue nachgestellt, welche in Windsor zu Ehren des Kaisers von Rußland abgehalten wurde. "An manchen der gut modellierten und sehr sorgfältig ausgeführten Figuren war sogar eine Ähnlichkeit der Gesichtszüge der handelnden Personen zu erkennen".

Andere Ausstellungsstücke sind verschiedene in Zinn gegossene Miniatur-Tafel- und Teeservicen.

 

1852

Er reist am 25. August 1852 nach München und steigt im Gasthof Hirsch ab.

 

1853

Auf der Industrie-Ausstellung aller Nationen in New York (New York Exhibition Of The Industry Of All Nations) stellt er eine Kollektion Zinnspielzeug (Collection of pewter toys) aus.

 

1854

Ab Dezember wird in der Söhlke'schen Spielwarenhandlung das von H. Gödsche erfundene Spiel "Die Belagerung von Sebastopol" verkauft. "Diese "Belagerung von Sebastopol" soll besonders dadurch spannend und unterhaltend sein, daß man bis zum letzten Augenblicke nicht ahnen kann, wer gewinnen und wer verlieren wird".

In der "Didaskalia No. 306" heißt es: "In der renommirten Spielwaarenhandlung von Söhlke in der Markgrafenstraße ist in diesen Tagen ein neues Spiel erschienen, das die Berechnung förmlicher strategischer Operationen mit dem Ausgang durch Glücksfall verhindert und durch das gewählte Feld schon an und für sich viel Interesse erregen wird. Es ist eine Darstellung der Belagerung von Sebastopol. Auf dem zu Grunde liegenden Plan der Krim sind die zahlreichen Schanzen und Batterien der beiden Parteien angegeben und werden von den Spielenden besetzt." 

 

1855

Auf der "Allgemeinen Pariser Ausstellung von Erzeugnissen der Landwirthschaft, des Gewerbfleißes und der schönen Kunst" (Allgemeine Agicultur- und Industrie-Ausstellung - Exposition des produits de l'industrie de toutes nations 1855) bekommt Gerhard Söhlke für seine ausgestellten "sehr schönen Zinnfiguren und Zinnspielsachen", insbesondere für seine "Schlacht an der Alma und noch mehreren anderen großartigen Ausführungen, welche sowohl durch die Harmonie der Landschaft als den Glanz der Figuren einen mächtigen Reiz, besonders auf die jugendlichen und militairischen Besucher ausübten und immer mit Schaulustigen umgeben waren" eine Bronze-Medaille (Medaille 2. Classe).

 

Georg Schirges schreibt in seinen Briefen aus Paris u. a.: "Die mannichfaltigste und beste Auswahl an s. g. Bleisoldaten und Zinnfiguren liefert Hannover. Die hannöverischen Artikel dieser Art zeichnen sich durch Solidität, Farbe und gute Formen aus. Auch Berlin nimmt auf diesem Gebiet eine hervorragende Stellung ein. Die Zinnfiguren von G. Söhlke in Berlin sind sehr niedlich, aber noch dünner als die Berliner schmalen Butterbröde; die vollen gegossenen, zu einer grossen Schlacht auf coupirtem Terrain aufgestellten Zinnfiguren derselben Fabrik leuchten besonders in die Augen."

 

Die "Schwäbische Kronik" schreibt u. a.: "... doch eines fällt aller Welt Angesichts der deutschen Spielwaaren auf, nämlich die große Menge von Soldatenspielzeug. Es will uns scheinen, als berücksichtigen die Eltern im Allgemeinen viel zu wenig den Einfluß, welchen das Spielzeug auf die moralische Entwicklung eines Kindes macht. Ein Knabe, der schon im frühern Alter daran gewöhnt wird, Armeen von Holz oder Zinn zu kommandieren, friedliche Armeen zu bekriegen und mit Knallbüchsen todtzuschießen, kurz dieß ganze mörderische Arsenal des Kriegshandwerkes im Spiele nachzuahmen, nimmt leicht gebieterische, grausame, rohe Manieren an, und wenn das reifere Alter auch diese Sitten mildert und die rauhen Seiten glättet, es bleibt immer ein Kern zurück.

Wenn die deutschen Spielzeugfabrikanten solche Massen von Soldaten und Waffen anfertigen, so geschieht es doch nur deswegen, weil die Nachfrage so groß ist, würde die Erziehung auf diesen Gegenstand ein ernsteres Auge richten, so würde die Industrie gern sich friedlicheren Gegenständen zuwenden.

Von diesen Betrachtungen abgesehen, lassen wir namentlich den bleiernen Waaren des Hrn. Söhlke in Berlin volle Gerechtigkeit widerfahen; es ist unmöglich, bleierne Heere mit ihrem ganzen Kriegsmaterial getreuer u. eleganter darzustellen. Wir sehen hier die Schlacht von Oltenitza, Kalafat, Alma mit tausenden von Figuren, kämpfend, sterbend, verwundet, reitend etc. Hr. Söhlke sagt es freilich nicht, um welchen Preis der Sieg der Türken über die Russen zu erhalten ist. Überhaupt ist Preußen vorzugsweise durch solch kriegerisches Spielzeug vertreten, während Bayern und Würtemberg den friedlicheren Objekten huldigen. ..." 

 

1856

Es werden Räumlichkeiten im Hause P 102 in Petersdorf bei Hirschberg in Schlesien erworben und ein Zweigbetrieb der Berliner Spielzeugfabrik eingerichtet. Unter der Leitung eines Fabrikinspektors sind in der Zinngießerei 5 Metallgießer und ca. 80 Mädchen beschäftigt.

"In Berlin bleibt nur der Theil, der die kunstvolleren und schwierigeren Arbeiten erfordert, so wie die Anfertigung der Zeichnungen und Modelle für die neu entstehenden Artikel. Die Fabrikation wird mit ca. 100 Arbeitern betrieben. Absatzgebiet: Deutschland, England und Nordamerika, auch Frankreich, Russland, Holland u. s. w."

 

1857

Gerhard Söhlke sen. ist nach wie vor "Spielwaaren-Fabrikant und Nürnberger Spielwaaren-Händler" in der Markgrafenstraße 58. Gerhard Söhlke jun. betreibt im selben Betriebsgebäude eine Kinderspielwaaren-Fabrik.

 

1858

Gerhard Söhlke sen. firmiert nun nur noch als "Spielwaaren-Fabrikant".

 

1859

Er wird zum Königl. Hoflieferant ernannt.

Der Junior heiratet in Naumburg die Emmy Stöckhardt (* 26. November 1838 in St. Petersburg; † 18. Mai 1895 in Berlin). 

B. Sass überreicht anläßlich der Hochzeitsfeier ein Gedicht.

 

Die Zinnspielwarenfabrik in Petersdorf ist von den politischen Wirren schwer betroffen.

 

1860

Am 5. September 1860 wird ihr Sohn Gerhard Max Ernst Söhlke geboren.

 

Am 27. Dezember 1860 verhandelt das Abgeordneten-Haus in Berlin auch über Musterschutz; es wird u. a. zu Protokoll gegeben:

"... Die Vertreter der Petenten bezogen sich zuvörderst, was die verlangte Aufhebung des §. 25 des Gesetzes vom 11. Juni 1837, der dahin lautet: "Die Benutzung von Kunstwerken als Muster zu den Erzeugnissen der Manufakturen, Fabriken und Handwerker ist erlaubt;" betrifft, auf ihre Ausführungen in der Petition. Sie wiesen ferner darauf hin, daß in Preußen ein Fabrikant, bei dem Mangel alles Schutzes gegen Nachbildungen seiner Fabrikate, ein Original-Modell nicht anfertigen und benutzen lassen könne, weil es zu kostspielig sei und daß auch ein Künstler ein solches nicht fertigen werde, weil ihm die Gelegenheit zu angemessener Verwerthung fehle, daß vielmehr in der Regel zur Herstellung einheimischer Produktion im Bereiche der Kunst-Industrie nur Französische Erzeugnisse, die selbst nur Abformungen eines Originals seien, hier als Original benutzt würden. Es wurde als Beispiel angeführt, daß der bekannte Spielwaaren-Fabrikant Söhlke hierselbst zwar von Berliner Künstlern Original-Modelle für Thiergestalten fertigen lasse, daß er seine Vervielfältigungen derselben aber zunächst nach England und Nord-Amerika sende, wo sie vor Nachbildungen Schutz fänden und daß er erst nach Jahren, wenn er dort den erwarteten Gewinn gemacht, die inzwischen stumpf gewordenen Formen für das Inland benutze, wo ihm dann Jedermann seine Waaren nachbilden dürfe. ..."

 

1861

In Petersdorf wird das dem Fabrikbetrieb gegenüber liegende Haus P 127 als Herrenhaus hinzugenommen.

 

Robert Springer schreibt in seinem Führer durch Berlin: "Bei Söhlke und anderen Spielwarenhändlern findet man den ganzen Kosmos aus Holz und Pappe und in Viergroschenschachteln.

 

1862

Gerhard Söhlke sen. ist jetzt Rentier [Rentner] aber nach wie vor Eigentümer des Anwesens Markgrafenstraße 58.

Gerhard Söhlke jun. wird mit seiner Kinder-Spielwaarenfabrik zum Königl. Hoflieferant ernannt.

In der Fabrik zu Petersdorf sind 15 bis 18 männliche und 35 bis 45 weibliche Arbeiter beschäftigt und verfertigen jährlich für 12.000 Rthlr. [Reichstaler] Zinnspielwaren.

 

1866

In Petersdorf kommen noch Ländereien aus den Gärten 5 und 6 hinzu; der Gesamtbesitz umfaßt nun 70 Morgen.

Reinhold Heinrich Alfred Söhlke, Sohn von Emmy und Gerhard Söhlke jun. wird am 25. Oktober 1866 geboren. 

 

1867

Auf der Pariser Ausstellung ist Gerhard Söhlke jun. mit einer "Collection von Kinderspielwaaren, gefertigt aus Holz, Blech, Zinn und Korbgeflecht" bzw. "soldats de plomb, chasse, théatre pour jouver avec figurines de  plomb" vertreten.

 

Robert Geißler schreibt in seinen "Plaudereien über Paris und die Weltausstellung" u. a.:

... "Wandern Sie durch die norddeutsche Abtheilung, so werden Sie - mir ist es wenigstens heute so ergangen - durch den Inhalt eines Schrankes gefesselt werden, der zwar nur Kinderspielzeug enthält, aber ein Spielzeug, welches durch die Art, wie dasselbe dargestellt ist, ganz ausdrücklich zur Beobachtung und Würdigung auffordert. Wenn es unleugbar ist, daß die Erziehung des Menschen in seinen wichtigsten Theilen in den ersten Lebensjahren vor sich geht, daß  gewissermaßen die ganze Zukunft sich aus den ersten Grundlagen aufbaut und daß die Eindrücke aus jener Zeit, gleich kleinen Samenkörnern hineingetragen, ihre Wurzeln fester um das Gemüth schlingen, als alles später Erlebte, so ist es auch von höchster Wichtigkeit, daß nicht Unkraut in den empfänglichen Boden gesäet wird. Im Spielen lernt das kleine Herz, im Spielen lernt der junge Verstand. Im Spielen lernt das frische unbefangene Auge des Kindes die Welt kennen. Es ist deshalb von aller intensivster Bedeutung, wie das Spielzeug beschaffen ist. Es soll demselben eine dem Kinde verständliche Naturwahrheit innewohnen, und es sollen durch dasselbe leise und ohne Beschwerde richtige, frische und fröhliche Bilder in die Vorstellung der kleinen Geschöpfe gebracht werden; kurz, die Spielsachen sollen der erste Anschauungsunterricht sein.

Diesen Grundsatz hat die Söhlke'sche Fabrik in Berlin stets in ihren Erzeugnissen im Auge behalten, aber ohne alle Pedanterie, denn es ist an Thieren, Menschen und Geschirren, an Wiegen, Küchen, Soldaten, Lampen, Tassen und Tellern, Puppen, Puppenstuben u. s. w. Alles in verschwenderischer Fülle vorhanden. Was diesen Sachen nun ihren Vorzug vor vielen, ja den meisten anderen Schöpfungen derselben Gattung verleiht, ist ihre künstlerische Natur, ihr richtiges Verhältniß, das drollige Wesen ohne je unschön zu werden.

Wenn ich einen Vergleich machen will, so könnte ich sagen: sprecht den Kindern von Anfang an jedes Wort richtig vor und nicht in der albernen Weise der Kinderwärterinnen und unverständigen Menschen überhaupt. Ebenso ist es mit den Vorstellungen von sichtbaren Formen und mit den Farben. Gebt den Kindern nicht z. B. ein zinnoberrothes Ding mit vier steifen Beinen, wie es sich beim Spielzeug des gewöhnlichen Schlages findet, und was etwa einen Fuchs vorstellen soll, in die Hand, sondern eine Figur, welche der Natur in Form und Farbe möglichst nahe kommt; damit spart man dem Kinde die Verwirrung seiner Begriffe. Wer so für den Kinderspieltisch arbeitet - und der obengenannte Fabrikant hat es in schönster Weise gethan - der hätte wohl die Beachtung der Urtheilscommission verdient. Es ist nicht geschehen, und ich habe damit ein Blatt mehr zu der Geschichte dieser Urtheilssprüche liefern wollen. ..."

 

Die Firma Gottschalk & Co., 76, Rue Faubourg St. Martin, hat die Vertretung in Frankreich übernommen.

 

1868

Der Rentier Gerhard Söhlke sen. wohnt jetzt in der Dorotheenstraße 2.

Eigentümer des Gebäudes Markgrafenstraße 58 ist nun Gerhard Söhlke jun.

 

1869

Zum 50jährigen Geschäftsjubiläum am 6. Oktober 1869 überreicht der Geschäftsführer Christian Deicke, der in der Markgrafenstraße 58 wohnt, im Namen der Beschäftigten der Familie Söhlke eine Denkschrift.

 

 

   Text der Denkschrift

 

 

Außer dem Geschäftsführer arbeiten 26 Personen bei Söhlke, u. a. der Kaufmann Harry Bowles (wohnhaft Wilhelmstraße 50/IIH), der Disponent und Kaufmann O. Wolff (wohnhaft Markgrafenstraße 58), der Buchhalter Julius C. L. Reinike (wohnhaft Michaelkirchstr. 5/III), die Zinngießer Robert Hartzendorff (wohnhaft Auguststr. 37), J. Mangold (Heiligegeiststr. 48) und Johann Förster (Kommandantenstr. 25)) sowie der Graveur Oscar A. Richter, der in der Schönebergerstr. 30 wohnt und ab 1871 kurzzeitig für Heinrichsen arbeitet.

 

August Mertens entwirft zum 50jährigen Bestehen der Spielwarenfabrik eine Bronzemedaille  mit einem Durchmesser von 47,5 mm mit den Köpfen von Friedrich August Gerhard Söhlke und Johann Philipp Gerhard Söhlke.

 

 

             Medaille

 

1870

Gerhard Söhlke sen. zieht in die Potsdamerstraße 26a/III um. Der Junior betreibt seine Kinder-Spielwarenfabrik en gros und en détail.

Das Anwesen Mohrenstraße 29 u. 30 gehört immer noch dem Schlosser und zwischenzeitlich Rentier gewordenen Mannory.

 

1872

Die Geschäftszeiten der Firma werden auf 9 - 10 und 2-4 Uhr beschränkt.

 

1873

1036 Gußformen - wohl der gesamte Formenbestand - wird für 11.500 fl. an Heinrichsen verkauft.

Gerhard Söhlke sen. kauft das Gebäude Mohrenstraße 29 u. 30.

Gerhard Söhlke jun., mittlerweile Commerzienrath, stellt auf der Wiener Weltausstellung diverse Kinderspielwaren aus.

 

1874

Er selbst zieht zum 1. April 1874 in die Lützowstraße 31/III um.

Die Geschäftszeiten in der Markgrafenstraße 58 sind jetzt zwischen 9 - 10 und 3 - 4 Uhr.

Gerhard Söhlke jun. wird Hoflieferant Sr. Majestät des Kaisers und Königs.

 

 

   Zeitungsanzeige

 

1875

Gerhard Söhlke jun. verkürzt seine Geschäftszeiten auf 9 - 10 Uhr.

 

1876

Die Geschäftszeiten werden auf 8 - 10 Uhr geändert.

Die beiden Häuser und die Ländereien in Petersdorf werden verkauft.

 

1878

Der Commerzienrath und Hoflieferant Sr. Maj. des Kaisers ändert die Geschäftszeiten auf 4 - 5 Uhr und wohnt jetzt in der Mohrenstraße 29 u. 30.

 

1880

Gerhard Söhlke jun. ist jetzt Eigentümer der Mohrenstraße 29 u. 30.

 

1881

Gerhard Söhlke jun., Fabrik und Lager von Kinderspielwaaren, ändert wieder einmal die Geschäftszeiten auf 9 - 11 Uhr.

 

1883

Der Rentner Gerhard Söhlke sen. wohnt in der Magdeburgerstraße 36. Er stirbt am 29. Juli 1883 im Alter von 90 Jahren, 2 Monaten und 2 Tagen und wird am 2. August 1883 auf dem Friedhof II der Jerusalemer und Neün Kirche an der Zossener Straße beigesetzt.

 

1885

Inhaber der Firma G. Söhlke Nachf., Fabrik und Lager von Kinderspielwaaren in der Markgrafenstraße 58, sind Paul Wetzel und Hermann Bräunlich.

 

 

   Sigelmarke

 

 

   Reklamemarken G. Söhlke Nachf.

 

 

Der Kgl. Kommerzienrath Gerhard Söhlke jun. residiert in der Mohrenstraße 29 u. 30.

Parteiverkehr ist dort  zwischen 9 - 10 Uhr.

 

1892

Der Regierungs-Referend Dr. jur. Ernst Söhlke, ein Sohn von Gerhard Söhlke jun. wohnt in der Mohrenstraße 29. u. 30.

 

1893

Alleiniger Inhaber der Fabrik und Lager von Kinderspielwaaren G. Söhlke Nachf. ist Paul Wetzel.

 

 

   Sigelmarke

 

1895

Die Firma G. Söhlke Nachf. wird Königl. Hoflieferant.

 

1896

Gerhard Söhlke jun. ändert den Parteiverkehr auf 10 - 11 Uhr.

Die Firma G. Söhlke Nachfolger (Paul Wetzel) stellt auf der Berliner Gewerbe-Ausstellung Zinnsoldaten, militärische Ausrüstungen "für die zukünftigen Krieger", Eisenbahnen und sonstige Spielsachen bzw. "Spielwaaren aus Zinn, Blech, Holz etc. etc." aus.

Gerhard Söhlke jun. stirbt am 3. April 1896 im Alter von 73 Jahren, 6 Monaten und 6 Tagen.

   
 

  

Werbung im Hauptkatalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung

 

1897 Dr. jur. Ernst Söhlke ist Regierungs-Assessor und hat in der Mohrenstraße 29 u. 30, Parteiverkehr zwischen 9 und 10 Uhr.

Reinhold Söhlke
, Premieur-Lieutenant im Dragoner-Regiment 21, ein weiterer Sohn des Gerhard Söhlke jun., wohnt jetzt auch in der Mohrenstraße 29 u. 30.
   
1898

Reinhold Söhlke zieht in die Zehlendorferstraße 41 - 44 und betätigt sich als Reitlehrer.

 

1899

Dr. jur. Ernst Söhlke und Reinhold Söhlke sind Eigentümer der Anwesen Mohrenstraße 29 u. 30 sowie Markgrafenstraße 58.

 

1900

Reinhold Söhlke ist nun Oberleutnant.

 

1901 Dr. jur. Ernst Söhlke hat in der Mohrenstraße 29 u. 30 Parteiverkehr zwischen 5 - 6 Uhr. 
Reinhold Söhlke
wohnt Zehlendorferstraße 52.
   
1903 Dr. jur. Ernst Söhlke ist Regierungsrat.

Heinrich Mehlis
verfaßt eine private Karton-Broschur, die von der Technischen Hochschule zu Karlsruhe als Dissertation zur Erlangung der Würde eines Doktor-Ingenieurs genehmigt ist: "Dampfschnellbahnzug für 120 km mittlere stündliche Geschwindigkeit (150 Km-St. maximal)"
   
1904

Eigentümer der Firma G. Söhlke Nachf. - Fabrik und Lager von Kinderspielwaren ist Heinrich Mehlis.

Er betätigt sich als Verleger: "Das Spielzeug im Leben des Kindes" von Paul Hildebrandt wird im Verlag von G. Söhlke Nachf. Heinrich Mehlis veröffentlicht.

 

1905

Dr. jur. Ernst Söhlke hat nun Sprechzeiten am Dienstag und Freitag zwischen 5 und 6 Uhr.

 

1906

Dr. jur. Ernst Söhlke, Regierungsrat und jetzt Rittmeister der Reserve, ist wieder täglich von 5 - 6 Uhr zu sprechen.

 

1908

Dr. jur. Ernst Söhlke, Regierungsrat a. D., zieht in die Kurfürstenallee 40/II um (Parteiverkehr von 5 - 6 Uhr).

 

1909

Inhaber der Firma G. Söhlke Nachf. in der Markgrafenstraße 58 ist Reg. Rat a. D. Dr. Ernst Söhlke.

 

1911

Reg. Rat a. D. Dr. Ernst Söhlke (Berlin) und Rittmeister a. D. Reinhold Söhlke (München) sind Inhaber der Firma G. Söhlke Nachf.

Dr. Ernst Söhlke hat keine Sprechzeiten mehr.

 

1913

Dr. jur. Ernst Söhlke wohnt jetzt in der Innsbrucker Straße 42/III, Reinhold Söhlke in der Güntzelstr. 63/III.

 

1914

Eigentümer des Anwesens Markgrafenstraße 58 sind Anna Friedrich und Reinhold Söhlke.

Inhaber der Firma G. Söhlke Nachf., Hoflieferant Sr. Maj. des Kaisers u. Königs, Fabrik und Lager von Kinderspielwaren, sind Reg. Rat a. D. Dr. Ernst Söhlke und Kaufmann Otto Fischer.

Die Firma G. Söhlke Nachf., Spielwarenfabrik, bezieht die Räume der ehemaligen Möbelfabrik im Anwesen Markgrafenstraße 49.

Eigentümer dieses Hauses sind Dr. Ernst Söhlke und Reinhold Söhlke, die das Anwesen von M. und A. Makiewitz gekauft haben.

 

1915 Eigentümer der Mohrenstraße 29 u. 30 ist Dr. Ernst Söhlke, der nun in der Wielandstraße 36/IV wohnt.

Die Firma G. Söhlke Nachf. geht nach Zahlungsschwierigkeiten mit Gesamtverbindlichkeiten von 90.000 M in Konkurs und ist aufgelöst.

Richard Fischer
, der Bruder von Otto Fischer, gründet die Firma Söhlke & Co., Spielwarenhaus, weiterhin Markgrafenstraße 49; Eigentümer des Hauses ist jetzt nur noch Reinhold Söhlke
1916 Die Markgrafenstraße 58 gehört jetzt Anna Friedrich und M. Reinhardt (Sattlerwarenfabrik).

Die Mohrenstraße 29 u. 30 wird unter Zwangsverwaltung der Administration gestellt.

Die Firma Söhlke & Co. in der Markgrafenstraße 49 wird umbenannt in Spielwarenhaus Jungdeutschland R. Fischer.
   
 

   Briefkopf und Unterschrift (Fischer) 1918

 

1919 Die Firma heißt jetzt Spielwarenhaus Söhlke GmbH.
 

 

   Briefkopf, Stempel und Unterschrift (Fischer) 1919

 

1920

   Briefformular, Stempel und Unterschrift (Fischer) 1920

 

1921

Eigentümer des Anwesens Markgrafenstraße 49 ist jetzt J. Hecht, der in der Lindenstraße 62 wohnt.

 

1923

Die Markgrafenstraße 49 gehört nun nicht nur J. Hecht, sondern auch der Deutsch. Nord. Handelsbank in der Taubenstraße 8 und 9.

Die Firma Spielwarenhaus Söhlke GmbH. existiert nicht mehr.

 

1925

Die Deutsch. Nord. Handelsbank ist alleiniger Eigentümer der Markgrafenstraße 49.

 

1927

Dr. Ernst Söhlke wohnt In den Zelten 9.

 

1933

Er zieht in die Westfälische Str. 34 um.

 

1935

Dr. Ernst Söhlke ist verstorben; sein Sohn Ernst Söhlke, der Kaufmann ist, wohnt jetzt in der Westfälischen Straße 34.

 

1938

Reinhold Söhlke stirbt am 25. Februar 1938.

 

1939

Seine Witwe Frieda Söhlke (* 12. Dezember 1873; † 23. Februar 1952) wohnt weiterhin in der Güntzelstraße 63/III.

 

 

Nicht weiter eruiert!

 

 

   Fußbrettchen (Wege)

 

 

   Sigel Gerhard Söhlke

 

 

Graveure:

Oscar A. Richter

Gerhard Söhlke

 

 

Figuren: 

Gullivers Reise nach Liliput, Onkel Toms Hütte, Robinson Crusoe, Jagd, Löwenjagd, Zirkusleben, Spanischer Stierkampf, Eisenbahn mit Bahnhof, preuß. Armee, Infanterie des Fürstentums Waldeck, Hafen "Long Champs Partie", Marktleben, Ritterturnier, Kunstreiter, Schiffe, Riffpiraten, Affentheater, Garten mit Chinesischem Pavillon, Promenade mit Kutschen und Fußgängern, Märchen (Däumling, Der gestiefelte Kater), Genre-Szenen (Dorf, Garten, Villa, Wald, Viehweide, Pferdeweide, Haustiere, Schäferei, Küche, Köhler mit Holzkohlenmeiler, Rutschkegelbahn, Theater), Naturgeschichte, Eröffnung des Englischen Parlaments, Der Einzug der Majestäten nach Berlin, Indischer Aufstand 1857-1859, russische und türkische Kavallerie aus dem Krimkrieg, Österreicher und Ungarn im Infanterie- und Kavalleriegefecht, Sepoy-Aufstand in Indien, Erstürmung von Lucknow, Einnahme von Delhi, Belagerung von Cownpore, Eroberung von Kanton, Die Schanzen von Sadowa, Die Düppeler Schanzen, Seegefecht bei Rügen, "Rolf Krake", verschiedene Wagen, große Portraits von Bismarck und seinen Zeitgenossen. Schlachtenpackungen für 1870/71: Saarbrücken, Le Mans, Bazeilles, Sedan, Le Bourget, Gravelotte und Lunette von Straßburg.

Es wurden Flachfiguren, 35, 45, 55 und 70 mm hoch, halb- und vollplastische Figuren 40 bis 50 mm hoch und vollplastische Figuren 100 bis 120 mm hoch produziert. Plastische Zinn- bzw. Bleifiguren wurden ab 1855 hergestellt: alle Waffengattungen mit Franzosen, Engländern und Russen.

 

 

Eisengußfiguren:

Viele Verfasser von Büchern und Aufsätzen über Zinnfiguren nennen als Hersteller der jetzt als Restbestand im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden befindlichen Eisengußfiguren aus dem Besitz des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. (1775 - 1861) die Firma Söhlke.

Theodor Hampe, der die im Hohlguß hergestellten Figuren noch als vermeintliche Bleifiguren einordnet (1924), Marcel Baldet (1961), Paul Ernst Rattelmüller (1971), Hans H. Roer (1981 und 1993), Ernst U. Timper (1997) und Traudel Timper (2000) nennen als Gießer Gerhard Söhlke.

Lediglich Dr. Ignacio Czeguhn und Dr. Erhard Schraudolph äußern erstmalig Zweifel an der Urheberschaft (2009).

Gerhard Söhlke unterhält zu der Zeit, in der er angeblich den Auftrag zur Schaffung der ursprünglich 140 Stück umfassenden Sammlung von Typen preußischer Regimenter erhalten haben soll (um 1829), lediglich eine Zinngießerwerkstätte, die für die komplizierte Herstellung der Hohlgußfiguren aus Eisen nicht geeignet war.

In Berlin existierte zu der Zeit die Königliche Eisen-Gießerei und eine weitere auf Eisenguß spezialisierte Firma.

 

Bis jetzt konnte kein Beweis für die Urheberschaft Söhlkes gefunden werden!

 

Dieter Schwarz - Ettlingen schreibt mir dazu (Januar 2014): "Bei den Eisenfiguren handelt es sich nicht um klassische Hohlgussfiguren. Ich hatte vor ca. 30 Jahren über einen Freund die Möglichkeit, zwei Figuren aus dem Wehrgeschichtlichen Museum in Rastatt zwecks Fertigung von Ersatzteilen näher zu untersuchen. 

Zur Herstellung einer Silikonform wurde der Tornister demontiert. Im Rücken der Figur, im Bereich des Tornisters, war die hohle Form der Figur zu erkennen. Den Kern der Hohlfigur bildete ein stabiler vertikaler Eisenstab, der mit Draht umwickelt war, an dem noch Reste des Sandkerns zu erkennen waren. Dies ist das übliche Verfahren, um im Eisengussverfahren Hohlräume auszusparen. Der Sand wird nach dem Guss entfernt. Auf keinen Fall handelt es sich bei den beschriebenen Figuren um Abgüsse im Wachsausschmelzverfahren. Horizontal zur vertikalen Eisenstange befand sich ein kurzes Stabstück, das zur Aufnahme des mit einem Loch versehenen Tornisters diente."

 

Da nicht alle Figuren einen Tornister haben und damit eine Möglichkeit zur Entfernung des Sandkerns nicht gegeben ist, wurde dieser bei allen Figuren wohl nur zur Material- und Gewichtseinsparung eingesetzt.

 

Ich danke Dieter Schwarz sehr herzlich für den Hinweis!

 

 

Quellen:

Berliner Adressbücher (Zentral- und Landesbibliothek Berlin)

Beiblatt der Sundine Stralsund No. 32 vom 7. August 1839 (Google books)  

Amtlicher Bericht über die allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung zu Berlin im Jahre 1844, Berlin 1845 (Google books)

Amtliches Verzeichniß der aus den Staaten des Deutschen Bundes, dem Königreich Preußen und Großherzogthum Posen zur Gewerbe- Ausstellung in Berlin 1844 eingesandten Gegenstände (Google books)

Nürnberger Zeitung No. 179 vom 27. Juni 1844 (Google books)

Wöchentliches Beiblatt des Allgemeinen Organs für Handel und Gewerbe vom 6. März 1845 (Google books)

Amtlicher Bericht über die Industrie-Ausstellung aller Völker zu London im Jahre 1851, von der Berichterstattungs-Kommission der Deutschen Zollvereins-Regierungen. Dritter und letzter Theil, Berlin 1853 (Google books)

Die zweite Welt-Ausstellung, mit besonderer Berücksichtigung der Deutschen Industrie. Briefe aus Paris von Georg Schirges, Verlag von Heinrich Keller, Frankfurt a. M. 1855 (Google books)

Der Bayerische Landbote No. 238 vom 25. August 1852 (Google books)

Official Catalogue Of The New York Exhibition Of The Industry Of All Nations 1853 (columbia.edu)

Volks-Zeitung Nr. 295 vom 16. Dezember 1854 (Google books)

Kladderadatsch Berlin vom 24. Dezember 1854 (Google books)

Didaskalia No. 306 vom 23. Dezember 1854 (Google books) 

Amtlicher Bericht über die Allgmeine Pariser Ausstellung im Jahre 1855, Berlin 1856 (Google books)

Bericht über die Allgemeine Agicultur- und Industrie-Ausstellung zu Paris im Jahre 1855, Wien 1857 (Google books)  

Exposition des produits de l'industrie de toutes les nations 1855 - Catalogue officiel, Paris 1855 (Google books)

Schwäbische Kronik Nro. 211 vom Donnerstag, dem 6. September 1855 (Google books) 

Archiv für Landeskunde der Preußischen Monarchie; 4. Band; 4. Quartal 1858, Berlin (Google books)

Karl Friedrich Mosch: Das Riesengebirge, seine Thäler und Vorberge und das Isergebirge - Reiseführer, Leipzig 1858 (Dank an Florian Wilke für den Hinweis!)

Gedicht zur Hochzeitsfeier des Herrn Gerhard Söhlke und des Fräulein Emmy Stöckhardt überreicht von B. Sass, Verlag Decker 1859

Jahresbericht der Handelskammer für die Kreise Hirschberg und Schönau pro 1859 in: Preußisches Handelsarchiv - Wochenschrift für Handel, Gewerbe und Verkehrs-Anstalten No. 20 vom 18. Mai 1860 (Google books) 

Stenographische Berichte über die Verhandlungen der durch die Allerhöchste Verordnung vom 27. Dezember 1860 einberufenen beiden Häuser des Landtages - Haus der Abgeordneten - Siebter Band, Berlin 1861 (Google books)

Robert Springer: Berlin. Ein Führer durch die Stadt und ihre Umgebungen, Leipzig 1861 (Google books)

Sammlung sämmtlicher Drucksachen des Hauses der Abgeordneten aus der dritten Session der V. Legislatur-Periode 1861, Band VI. - Neunter Bericht der Kommission für Petitionen (Abgeordneten-Haus Berlin) vom 8. Mai 1861 (Google books)

 Zeitschrift des königlich preussischen statistischen Bureau, 2. Jahrgang 1862 (Google books)

Preussische Statistik - königlich statistisches Bureau in Berlin 1862, Berlin 1863 (Google books) 

Pariser Ausstellung 1867. Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen Staaten, Berlin 1867 (Google books)

Robert Geißler: Plaudereien über Paris und die Weltausstellung [1867], Berlin 1868 (Google books)

Catalogue officiel publié par ordre de la commission impériale, Paris 1867

Josef Neumann: Beschreibung der bekanntesten Kupfer-Münzen, 5. Band, Prag 1868 (Google books)

Berliner Blätter für Münz-, Siegel- und Wappenkunde. 5. Band, Berlin 1870 (Google books)

Wiener Weltausstellung - Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Berlin 1873 (Google books)

Paul Lindenberg: Pracht-Album photographischer Aufnahmen der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 ...

Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, Verlag von Rudolf Mosse

Theodor Hampe: Der Zinnsoldat - ein deutsches Spielzeug, Berlin, Herbert Stubenrauch, 1924

Erläuterungen zur Spielzeug-Ausstellung im Märkischen Museum. Berlin, 18. Dezember 1927 bis 31. Januar 1928, verlängert bis 29. Februar 1928

Der Standhafte Zinnsoldat - Nachrichten für Liebhaber der Zinnfigur, Joachim Ritter, Markkleeberg b. Leipzig, 14. Jahrgang 1941

Kurt Liebich: Werden und Wachsen von Petersdorf im Riesengebirge, Würzburg 1961

Paul Ernst Rattelmüller: Zinnfiguren - Die Welt in der Spanschachtel, Süddeutscher Verlag München, 1971

Gerhard Hellwig: Vierzig Jahre Berliner Zinnfiguren Werner Scholtz 1934 - 1974

Walter Onken: Zinnfiguren, Mosaik-Verlag München, 1976

Curt F. Kollbrunner: Zinnfiguren Zinnsoldaten Zinngeschichte, Hirmer Verlag München 1979

Hans H. Roer: Bleisoldaten, Callwey Verlag München, 1981

Ulf Leinweber: Die kleine Figur - Geschichte in Masse und Zinn, Staatliche Kunstsammlungen Kassel, 1985

Christa Lorenz: Berliner Weihnachtsmarkt - Bilder und Geschichten aus 5 Jahrhunderten, Berlin-Information, 1986

Heinz Schenzle: Sigel-Bestimmungsbuch, Freunde der Plassenburg e. V. Kulmbach, 1987

Hans Henning Roer: Alte Deutsche Spielfiguren In Blei, Palagonia Verlag Rommersheim, 1993

Alheidis von Rohr: Zinn und Zinnfiguren aus Hannover, Schriftenreihe Historisches Museum Hannover, 1996

Ernst U. Timper: Die Großfiguren von Gustav Söhlke, Berlin in Der Friedensreiter Nr. 12/1997

Ernst Axel Knauf: Berliner Zinnfiguren in Zürich in Figurina Helvetica, 2000

Traudel Timper: Wiedergeburt einer Biedermeier-Armee in Figurina Helvetica, 2000

Erhard Schraudolph: Zopfzeit, Befreiungskriege und Gesellschaftsgarten - Zinnfiguren zwischen Aufklärung und Restauration in 75 Jahre Deutsches Zinnfigurenmuseum - Geschichte der Zinnfigur - Geschichte mit Zinnfiguren, Freunde der Plassenburg e. V. 2004

Dr. Ignacio Czeguhn/Dr. Erhard Schraudolph: Berliner Zinnfigurenhersteller in Gerhard Söhlke - Musterbuch für Spielzeug und Zinnfiguren - Berlin, um 1856, Verlag H. M. Hauschild GmbH., Bremen 2009

Wolf-Rüdiger Bonk: "Grabstätten der alten Berliner Zinnfigurenhersteller Haselbach und Söhlke" in Die Zinnfigur Heft 5/6 2011 (Ich danke Wolf-Rüdiger Bonk sehr herzlich für den Hinweis!)

Wolf Rüdiger Bonk: Zinnfiguren aus Berlin und Umgebung, Zeughaus-Verlag GmbH., Berlin 2012

zvab.com (Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher)

Ich danke Henryk M. H. Hoffmann sehr herzlich für die Überlassung von Farbkopien der Briefbögen Spielwarenhaus Jungdeutschland (1918 und 1919) und Spielwarenhaus Soehlke GmbH. (1920) 

Stadtmuseum Berlin; herzlichen Dank an Helmut Herbig!

 

 

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