Ferner, Andreas - Nürnberg
   
 

* 3. Oktober 1871 (Nürnberg), † 7. Juli 1937 (Wendelstein)

lernte bei Heinrichsen und Städtler

   
 

Gravuren für:

Ammon

Beck, Franz

Böcker, Max

Eichhorn, Johannes

Heinrichsen, Wilhelm und Ernst Wilhelm

Hentschel, Dr. Horst

Martin, Dr. Ludwig

Mellenthin, Dr. Erhard

Mittmann, Franz

Mohr, Dr. Kurt

Pahle, Heinrich

Ritter, Joachim

Scheller, Johannes Wilhelm Carl

Schirmer, Friedrich

Spenkuch, Georg

Städtler, Albrecht

Thiel, Hans-Joachim

Wüstnei, Ernst

 

   
  Sigel:  
   
 

Joachim Ritter schreibt in "Der Standhafte Zinnsoldat" 1938 u. a. im Nachruf:

"Am 3.10.1871 in Nürnberg geboren, besuchte Andreas Ferner die Real- und die Kunstschule, kam zur Fa. Heinrichsen in die Lehre und arbeitete dann 15 Jahre für Ammon. Von Nürnberg ging er nach Kassel zu Scheller als Werkmeister. Zu Kriegsausbruch wurde er eingezogen. Nach dem Krieg wurde er Kaufmann, weil - so wird uns geschrieben - die Herstellung von Zinnsoldaten "verboten" wurde. Daß das ein Irrtum ist, wissen wir. Herr Ferner wurde vor nunmehr neun Jahren wieder in Nürnberg gelegentlich unserer Tagung "entdeckt" und hat seitdem für Sammler aber auch für die Fa. Heinrichsen gearbeitet. Manche Figur ist noch von ihm gestochen worden. So arbeitete er auch für mich meine ersten Alpenkorpstypen. Nach langem schwerem Leiden verschied er in Wendelstein und wurde in Nürnberg eingeäschert. - Joachim Ritter"

   
 

Quellen:

Die Zinnfigur

Der Standhafte Zinnsoldat - Nachrichten für Liebhaber der Zinnfigur, Joachim Ritter, Markkleeberg b. Leipzig - 11. Jahrgang 1938

Heinz Schenzle: Sigel-Bestimmungsbuch, Freunde der Plassenburg e. V. Kulmbach 1987

 

   
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