Gebrüder Zolles - Fürth
   
1888

Andreas Zolles (* 28.9.1864) gründet in der Engelhardstraße 4 eine Werkstätte und stellt Zinnspielwaren und Zinnfiguren her.

Es werden u. a. halb- und vollplastische Bleifiguren und vollplastische Schiffe hergestellt.

Sein Bruder Johann Michael Zolles wird Teilhaber.

   
1891 Die Firma Gebrüder Zolles zieht in die Engelhardstraße 6.
Der Firmenname ist jetzt "Gebrüder Zolles, Inh. Andreas und Johann Michael Zolles".
   
     Etikett
   
 

Johann Michael Zolles stirbt.

   
1893 Der Betrieb firmiert jetzt unter "Gebrüder Zolles, Inh. Andreas Zolles".
   
1896

Der Firma wird auf der Bayerischen Landes-Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung in Nürnberg "für sehr hübsche Ausführung und Zusammenstellung plastischer Zinnfiguren" eine Silberne Medaille verliehen.

   
     Silberne Staats-Medaille 1896
   
     Packungsbeispiel
   
1901 Es sind 15 Arbeiterinnen beschäftigt.
   
1902 Die Firma Gebr. Zolles meldet ein Patent "Vorrichtung zur Aufstellung und Aufbewahrung von Spielzeugfiguren" an, das ab dem 2. Dezember 1902 unter der Nummer 143490 eingetragen ist.
   
     Patentschrift
   
1907 Die Firma wird aufgelöst; Andreas Zolles ist Privatier.
   
1949 Andreas Zolles stirbt in Gauting bei München.
   
 

Anschriften:

1888 - 1891  Engelhardtstr. 4

1891 - 1907  Engelhardtstr. 6

 

 

Quellen:

Stadtarchiv Fürth

Adressbücher Fürth

Bayerische Landes-Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung Nürnberg 1896, Verzeichnis der prämiierten Aussteller nebst Mitteilungen über das Preisgericht, veröffentlicht am 20.8.1896, Verlag Bayer. Gewerbemuseum 1896

Hans Henning Roer: Alte deutsche Spielfiguren in Blei, Palagonia Verlag, Rommersheim 1993

Erhard Schraudolph in Paradestücke - Zinnfiguren aus Nürnberg und Fürth, Tümmels, Nürnberg 2000

   
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