Schubert, Johann Michael - Augsburg
Schubert, Johann Friedrich Jakob - Augsburg
Schubert, Johann Julius - Augsburg
Schubert, Julius jun. - Augsburg
   
1743 Matthäus Schubert († 8. Januar 1789) wird als Sohn des Johann Heinrich Schubert geboren.
   
1772 Er ist Schulhalter und heiratet am 5. Oktober 1772 die Regina Dorothea Beck († 18. Februar 1776).
   
1776 Nach dem Tode der Regina Dorothea Schubert heiratet Matthäus Schubert am 6. Mai 1776 die Euphrosina Sophia Lehmann.
   
1783 Dem Ehepaar wird der Sohn Johann Michael Schubert geboren.
   
1805 Johann Michael Schubert wird Zinngießermeister und erhält am 29. September 1805 die Heiratserlaubnis.
Er heiratet am 6. Oktober 1805 Anna Margarethe Preu (Prey) (* 1783; † 18. Juni 1857), die Witwe des Zinngießermeisters Jakob Georg Preu (Prey).
Das Ehepaar hat die Kinder: Johann Georg Michael Schubert (* 24. Oktober 1806; † 18. November 1806), Matthäus Christian Schubert (* 14. Juli 1808; † 29. April 1814), Maria Ursula Philippina Schubert (* 2. Oktober 1809; † 20. Oktober 1814), Johann Friedrich Jakob Schubert (* 16. Februar 1811), Johanna Barbara Ursula Schubert (* 16. September 1812), Barbara Johanna Maria Schubert (* 3. Mai 1818) heiratet am 22. Oktober 1849 Heinrich August Henning, Anna Margarethe Johanna Schubert (* 24. Februar 1820) heiratet am 7. Februar 1848 den Friseur Franz Xaver Weiss aus München, Anna Maria Johanna Schubert (* 29. Januar 1826) heiratet am 14. September 1851 Johann Georg Markus Gruber, und Maria Amalie Schubert (* ?) die im März 1859 Christian Maggauer heiratet, der Taxbeamter des Landgerichts München links der Isar ist. 
   
                        Stadt- und Meisterzeichen des Johann Michael Schubert
   
1826 Johann Michael Schubert wohnt und arbeitet in seinem Haus in der Schmiedgasse C. 225.
   
1828 Er ist Beitrag leistendes Mitglied des Vereines der zweiten Begräbnis-Kasse in Augsburg.
   
1840 Johann Friedrich Jakob Schubert wird Zinngießermeister und heiratet am 21. September 1840 die Johanna Elisabetha Kühnlein (* 1810; † 26. August 1857).
Das Ehepaar hat die Kinder:
Johannes Friedrich August Schubert (* 5. Februar 1841; † 17. Februar 1843 an Vereiterung im kleinen Gehirn), Johann Friedrich Karl Schubert (* 11. Februar 1842; † 4. Juli 1845), Friederike Johanne Auguste Schubert (* 12. August 1843), die mit dem katholischen Anton Josef Schuhmacher das uneheliche Kind Friedrich Jakob Anton Schubert (* 5. Februar 1870) hat, Christian Friedrich Wilhelm Schubert (* 14. Mai 1846), Johanna Caroline Auguste Schubert (* Dezember 1847; † 25. Februar 1849), Johanna Karolina Elisabetha Schubert (* 19. Januar 1848; † 23. Februar 1849), Karl Friedrich Schubert (* 15. April 1849) und Johann Julius Schubert (* 24. Juli 1850).
   
     Stadtzeichen des Friedrich Schubert                       Meisterzeichen des Friedrich Schubert
   
1842 Johann Michael Schubert wird als Wahlmann für die Gemeinde-Ersatz-Wahlen für 1842/45 gewählt.
Friedrich Schubert wohnt und arbeitet in F. 17 Windgasse.
   
1850 Friedrich Schubert klagt als Vorgeher der Zinngießer im Februar 1850 gegen den Privilegienbesitzer Johann Jakob Fehr wegen Gewerbebeeinträchtigung, weil dieser in einer öffentlichen Anzeige vom 25. Januar 1850 die Verfertigung zinnerner Särge mit Figuren etc. empfohlen hat.
   
1851    Anzeige im Augsburger Anzeigenblatt Nr. 327 vom 28. November 1851
   
1852 Friedrich Schubert stellt auf der Industrie-Ausstellung des königlich bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben und Neuburg in Augsburg (4. September bis 17. Oktober 1852) eine Willkomm-Kanne aus englischem Zinn für 30 fl. "in sehr fleißiger Ausführung" aus. Ihm wird dafür ein Diplom erster Klasse verliehen.
   
1855    Anzeige im Augsburger Tagblatt No. 333 vom 4. Dezember 1855
   
  Friedrich Schubert ist Eigentümer des Hauses Schmiedgasse C. 163
   
1858 Johann Michael Schubert verkauft das Haus C. Nro. 225 in der Schmiedgasse mit Zubehör an seinen Sohn Friedrich Schubert und dessen Braut Jungfer Anna Grönninger.
   
  Nach dem Tode von Johanna Elisabetha Schubert heiratet Friedrich Schubert am 6. April 1858 die Schuhmachermeisterstochter Anna Margaretha Grönninger aus Mauern.
Mit ihr hat er den Sohn Heinrich August Friedrich Schubert (* 25. August 1859).
   
     Anzeige im Augsburger Anzeigenblatt Nr. 79 vom 20. März 1858
   
  Friedrich Schubert verkauft das Haus Lit. C. Nro. 163 am Schmiedberg mit Zubehör an den Schuhmachermeister Valentin Weber und dessen Ehefrau.
   
1859 Friedrich Schubert, der nun Eigentümer des Hauses C. 225 ist und dort wohnt und arbeitet, betreibt jetzt einen Laden in der Barfüßerstraße C. 277.
Johann Michael Schubert wohnt als Privatier im Anwesen Mittlere Schlossermauer C. 398
   
1858/59 Wilhelm Schubert ist Hospitant der Königlichen Technischen Lehranstalten in Augsburg.
   
1860 Friedrich Schubert ist für die Gemeinde-Wahlen der Stadt Augsburg für die Wahl-Periode 1860/63 als Wahlmann gewählt.
Er ist ordentliches Mitglied des Naturhistorischen Vereins in Augsburg.
   
1861 Dem Maximilians-Museum wird für die Gewerbehalle ein Tafelkrug und drei Wärmflaschen von Zinn geschenkt.
   
1861/62 Karl Schubert ist Hospitant der Königlichen Technischen Lehranstalten in Augsburg.
   
1862 Friedrich Schubert betätigt sich jetzt auch als Steingutwarenhändler.
   
1863 Er ist für die Gemeinde-Wahlen der Stadt Augsburg für die Wahl-Periode 1863/66 als Wahlmann gewählt.
   
1863/64 Julius Schubert, der Hospitant der Königlichen Technischen Lehranstalten in Augsburg ist, tritt während des Schuljahres aus.
   
1866 Johann Michael Schubert stirbt am 10. August 1866.
   
1869 Bei der am 7. Dezember 1869 vorgenommenen Wahl der Ersatzmänner für das Collegium der Gemeinde-Bevollmächtigten wird wieder u. a. Friedrich Schubert als Ersatzmann gewählt.
   
1871 Friedrich Schubert stirbt am 24. Juni 1871.
  Seine Witwe Anna Margaretha Schubert wohnt weiter im Haus Schmiedgasse C. 225 und betreibt den Laden in der Barfüßerstraße.
   
1878 Julius Schubert ist erstmalig im Adreßbuch unter Zinngießer verzeichnet.
   
1881 Die Schmiedgasse C. 225 wird in Kurze Schmiedgasse C. 225 umbenannt, die Barfüßerstraße C. 277 wird zu Am Perlachberg C. 277.
   
1895 Anna Margaretha Schubert ist verstorben.
Julius Schubert übernimmt das Haus Schmiedgasse C. 225 und den Laden An der Barfüßerbrücke C. 277.
   
1897 Julius Schubert ist jetzt Zinngießermeister.
   
     Zinnmarke des Julius Schubert
   
1898 Die Adresse für den Laden ist nun An der Barfüßerkirche C. 277 oder Barfüßerkirche C. 277.
   
1911 Julius Schubert jun. ist erstmalig im Adreßbuch unter Zinngießer und unter Namen als Zinn- und Lichterformgießerei in der Jakoberstraße G. 12 eingetragen.
   
1913 Das Inventar der Glas- und Porzellan-Handlung Johann Conrad Beigel, bisheriger Inhaber Jakob Beigel, wird von Julius Schubert jun. übernommen.
Er firmiert unter Jul. Schubert jun. - J. C. Beigel's Nachfolger und betreibt seinen Laden in der Jakober-Straße G.12 vis-à-vis der Gastwirtschaft "Prinz Karl" als Zinngießerei, Glas- und Porzellan-Handlung.
   
1918 Julius Schubert und Julius Schubert jun. sind im Adreßbuch immer noch unter den bisherigen Adressen verzeichnet.
   
  nicht weiter eruiert!
   
  Zinnfiguren, Kinderspielwaren und Dockenküchen aus Zinn:
nicht bekannt
   
  Quellen:
Erwin Hintze: Die deutschen Zinngießer und ihre Marken Band V Süddeutsche Zinngießer, Teil I, Leipzig, K. W. Hiersemann, 1921 - 1931

Adreßbücher in der Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg (ich danke den Damen und Herren für die unendliche Geduld bei der Verbringung der

Bücher in den Lesesaal!)

Matrikula des evang. Kirchengemeindeamtes Augsburg (ich danke Frau Bleeck sehr herzlich für die Unterstützung!)

Richtiges Verzeichniß aller derjenigen Personen, welche in dem zurück gelegten 1814ten Jahr in der königlich baierschen Stadt Augsburg, Evangelischen Theils, gestorben sind (Google books)

Augsburgischer Addreß- und Beleuchtungs-Kalender für das gemeine Jahr 1826 (Google books)

Erneuerte Ordnung und Gesetze für den Verein der zweiten Begräbniß-Kasse Aug. Conf. in Augsburg nebst dem Verzeichnisse sämmtlicher Mitglieder im Juli 1828 (Google books)

Intelligenz-Blatt der Königlich Bayer. Stadt Augsburg Nro. 77 vom 24. September 1842 (Google books)

Intelligenz-Blatt der Königlich Bayer. Stadt Augsburg Nro. 15 vom 22. Februar 1843 (Google books)

Intelligenz-Blatt der Königlich Bayer. Stadt Augsburg Nro. 12 vom 9. Februar 1848 (Google books)

Der Lechbote No. 118 vom 30. April 1849 (Google books)

Augsburger Anzeigblatt Nr. 327 vom 28. November 1851 (Google books)

Catalog der Industrie-Ausstellung in Augsburg September 1852 (Google books)

Bericht über die Industrie-Ausstellung des königlich bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben und Neuburg in Augsburg vom 4. September bis 17. Oktober 1852 (Google books)

Augsburger Tagblatt No. 333 vom 4. Dezember 1855 (Google books)

Augsburger Anzeigblatt Nr. 79 vom 20. März 1858 (Google books)

 Sonntags-Beilage zum Augsburger Anzeigblatt Nr. 12 vom 21. März 1858 (Google books)

Intelligenz-Blatt der Königlich Bayer. Stadt Augsburg Nro. 24 vom 22. April 1858 (Google books)

Jahres-Bericht über die Königlichen Technischen Lehranstalten in Augsburg. 1858/59 (Google books)

Der Volksbote No. 67 vom 23. März 1859 (Google books)

Augsburger Anzeigblatt Nro. 260 vom 21. September 1860 (Google books)

Augsburger Tagblatt No. 260 vom 2. September 1860 (Google books)

Dreizehnter Bericht des Naturhistorischen Vereins in Augsburg, veröffentlicht im Jahre 1860 (Google books)

Augsburger Tagblatt No. 273 vom 5. Oktober 1861 (Google books)

Jahres-Bericht über die Königlichen Technischen Lehranstalten in Augsburg. 1861/62 (Google books)

Jahres-Bericht über die Königlichen Technischen Lehranstalten in Augsburg. 1863/64 (Google books)

Augsburger Tagblatt No. 258 vom 20. September 1863 (Google books)

Intelligenz-Blatt der Königlich Bayer. Stadt Augsburg Nro. 70 vom 9. Dezember 1869 (Google books)

   
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