Reim, Heinrich August - Berlin
   
1730 Der Zinngießer Georg Reim wird am 24. April 1730 Meister und Bürger in Berlin und wohnt dort in Spandau.
   
1738  In den Büchern des Berliner Zinngießergewerks wird er erstmalig aufgeführt.
   
1748 Sein Sohn Georg Christian Reim beginnt bei ihm die Lehre
   
1754 Georg Christian Reim wird als Meister in die Berliner Gilde aufgenommen.
   
1773 Sein Sohn Johann Carl Ferdinand Reim wird bei ihm Lehrling.
   
1778 Ein weiterer Sohn von Georg Christian Reim, Heinrich August Reim, beginnt bei ihm die Lehre.
   
1782 Heinrich August Reim wird als Geselle freigesprochen.
   
1787 Er wird als Meister in die Berliner Innung aufgenommen.
   
     Stadt- und Meistermarke des Heinrich August Reim
   
1799 Er wohnt und arbeitet in seinem Haus An der Spittelbrücke 2.
   
     Ansicht Spittelbrücke (1793)
   
1801 Neue Anschrift durch Umnummerierung ist An der Spittelbrücke 10.
   
1811 Die Adresse An der Spittelbrücke 10 ist jetzt in Leipzigerstraße 51 umbenannt.
   
1820 Anschrift ist wieder An der Spittelbrücke 10.
   
1824 Heinrich August Reim ist verstorben. Seine Witwe E. S. Reim, geborene Hildebrandt, lebt nach wie vor An der Spittlerbrücke 10; sie ist jetzt Eigentümerin des Anwesens.
   
1826 Die Witwe ist in die Lindenstraße 17 umgezogen. An der Spittlerbrücke 10 wohnt und Arbeitet der Sohn H. W. Reim in seinem Beruf als Sattler.
   
1830

Der mittlerweile als Tapezierer arbeitende H. W. Reim ist jetzt Eigentümer des Hauses An der Spittelbrücke 10.

   
1835 H. W. Reim betreibt nun neben dem Beruf als Tapezierer auch einen Möbelhandel.
   
1838 Sein Geschäft hat er in das Anwesen An der Spittlerbrücke 9 verlegt. Die Witwe wohnt An der Spittlerbrücke 10. Sie ist jetzt wieder Eigentümerin des Hauses.
   
1842 An der Spittelbrücke 10 ist wieder im Eigentum von H. W. Reim, der auch sein Geschäft dorthin verlegt.
   
1843 Die Zinngießerwitwe E. S. Reim ist verstorben.
   
 

nicht weiter eruiert!

 

  Zinnfiguren bzw. Zinnspielzeug:
Zinnfiguren sind nicht bekannt
In den "Erläuterungen zur Spielzeug-Ausstellung im Märkischen Museum, Berlin 18. Dezember 1927 bis 31.Januar 1928" ist vermerkt: "Tische und Teller vom Zinngießer Reim, Berlin vor 1800."
 

  Quellen:
Adressbücher Berlin online
Erläuterungen zur Spielzeug-Ausstellung im Märkischen Museum, Berlin, 18. Dezember 1927 bis 31. Januar 1928, verlängert bis 29. Februar 1928
Bericht von Walter Benjamin: Altes Spielzeug. Zur Spielzeugausstellung des Märkischen Museums, in: Frankfurter Zeitung vom 21. Mai 1928, abgedruckt in Gesammelte Schriften IV. 1/2 (= Werkausgabe Band 11) Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1980
Ernst Kaeber: Die Bürgerbücher und Bürgerprotokollbücher Berlin von 1701-1750, Verlag von Cosellius, 1934
Stadtmuseum Berlin: Meistertafel der Berliner Zinngießerinnung mit Stadt. und Meistermarken von 1755-1814
Erhard Schraudolph: Eisvogel trifft Klapperschlange, Verlag des Germanischen Nationalmuseums 2006
Gerhard Söhlke - Musterbuch für Spielzeug und Zinnfiguren - Berlin, um 1856, Verlag H. M. Hauschild GmbH, Bremen 2009
Wolf Rüdiger Bonk: Zinnfiguren aus Berlin und Umgebung, Zeughaus-Verlag GmbH., Berlin 2012
   
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