Möhring (Möring, Mering), Rudolph Peter Otto - Nürnberg
   
1732

Johann Sebastian Möring wird als Sohn des Tuchmachergesellen Friedrich Christoph Möring in Nürnberg geboren.

   
1746 Er lernt bei Johann Salomon Leiss von 1746 bis 1751.
   
1760

Die Stücke arbeitet er bei Johann Georg Marx, wird am 20. April 1760 Meister und heiratet am 3. Juni 1760.

   
1771 Von 1771 bis 1774 ist Johann Sebastian Möring Geschworener.
   
1788 Von 1788 bis 1791 ist er wiederum Geschworener.
   
1789

Johann Peter Möring, Sohn von Johann Sebastian Möring, arbeitet die Stücke bei seinem Vater und wird 1789 Meister.

   
     Stempel für Nürnberger Probezinn des Johann Peter Möring
   
1804 Johann Peter Möring ist von 1804 bis 1807 Geschworener.
   
1810 Anfang Juni 1810 stirbt Johann Sebastian Möring.
   
1827

Rudolph Peter Otto Möhring, Sohn des Zinngießers Johann Peter Möring, lernt bis 8. Juni 1831.

Er liefert als Gesellenstück eine Esslöffelform aus Messing.

   
1836 Er wird am 26. November 1836 Meister.
   
1842

Johann Peter Möhring und Rudolph Peter Otto Möhring  wohnen und arbeiten in der Münzgasse Haus Nr. 1451 (spätere Münzgasse 5). Es werden u. a. Zinnspielwaren produziert.

   
1850 Johann Peter Möhring ist verstorben.
   
1852

 Im Fränkischen Kurier vom 14. Juli 1852 wird folgende Erklärung veröffentlich:

"Bei der Stadtgerichts-Verhandlung am 10. d. wurde der "Zinngießerssohn" "Mehring" zu 2 Monaten Gefängnis verutheilt; derselbe ist aber kein Zinngießerssohn und da man mehrfach ausgesprengt hat, als sei mein Sohn der Verurtheilte, so finde ich mich zu der Erklärung veranlaßt, daß mein Sohn noch nie vor den Schranken des öffentlichen Gerichts gestanden ist.

Rudolph Moehring Zinngießermeister und dessen Sohn Jean Moehring".

   
1866 Rudolph Peter Otto Möhring zieht als Gastwirt nach Erlangen.
   
1867  Im Februar 1867 tritt er wieder in die Innung ein.
   
1870

Er arbeitet als Zinngießer und Zinnuhrenfabrikant in der Bauerngasse 17 in Gostenhof und wohnt in Spitzenberg 32.

Die Witwe des Johann Peter Möhring, Kunigunda Möhring, lebt als Privatiere in der Münzgasse 5.

Der Sohn (Bruder von Rudolph Peter Möhring) Johann Christian Wolfgang Möhring ist Rothschmiedmeister und wohnt Stöpselgasse 3, dessen Bruder Philipp Wilhelm Möhring ist Zinngießergeselle und wohnt Rothschmiedsgasse 20.

   
 

Zinnuhren und Zinnspielwaren:

nicht bekannt

 

 

Quellen:

Erwin Hintze: Die deutschen Zinngießer und ihre Marken Band II (Nürnberger Zinngießer), Leipzig, K. W. Hiersemann, 1921 - 1932

Vollständiges Adreß-Buch und Handlungsschematismus der Stadt Nürnberg und des ganzen Burgfriedens, Nürnberg 1842, Verlag von Carl Felßecker (Google books)

Neues Adreßbuch der Stadt Nürnberg, Nürnberg bei Riegel und Wießner, 1850 und 1856 (Google books)

Nürnberg's Handel und Industrie mit besonderer Berücksichtigung der Gegenwart, Nürnberg, Verlag von Conrad Geiger, 1852 (Google books)

Fränkischer Kurier (Mittelfränkische Zeitung) Nummer 196 vom 14. Juli 1852 (Google books)

Adreßbuch der Stadt Nürnberg, herausgegeben von J. C. Hering, Nürnberg 1863 (Google books)

Handels-Adreßbuch von Nürnberg, Verlag von Sigmund Soldan, 1867

Nürnberg-Fürther Industrie-Almanach, Nürnberg, Druck und Verlag von Jacob Sichling, 1870 (Google books)

Adreßbuch Nürnberg 1870 (Google books)

   
  Zurück zur Gesamtnamensliste
   
  Zurück zur Startseite