Meyer, Johann Philipp - Wolfenbüttel
   
1780 Johann Philipp Meyer wird am 11. Oktober 1780 in Hameln geboren.
   
1818 Er erlernt das Zinngießerhandwerk, wird am 18. Juli 1818 in Wolfenbüttel Meister und heiratet die Witwe des Zinngießermeisters Georg Friedrich Jordan (* 1780; † 15. September 1817).
Das Ehepaar wohnt in der Langen Herzogstraße Nr. 221 (Nr. 17), in der bereits der Verstorbene eine Zinngießerei betrieben hatte.
Johann Philipp Meyer gießt auch Zinnfiguren.
   
1847 Er stirbt am 26. Februar 1847.
Der Stiefsohn Georg Christian Jordan (* 11. April 1807), der seit dem 24. September 1838 Zinngießermeister ist, erbt mit seiner Schwester Haus und Werkstatt, führt den Betrieb aber nicht weiter.
1848 Das Haus und die Werkstätte, u. a. mit den Zinnfigurenformen, wird von Friedrich Fleegel übernommen.
   
  Zinnfiguren:
u. a. die Form eines hannoverschen Ulanen-Offiziers zu Pferd um 1825 im Schloßmuseum Wolfenbüttel
   
  Quellen:
Ulf Leinweber: Die kleine Figur - Geschichte in Masse und Zinn, Staatliche Kunstsammlungen Kassel, 1985
Heinz Schenzle: Sigel-Bestimmungsbuch, Freunde der Plassenburg e.V. Kulmbach 1987
Dr. Erhard Schraudolph: "In rußiger Werkstatt beim Tiegel voll Zinn - Zinngießer im Herzogtum Braunschweig" in "Ganz schwarz sind wir montiert", Edition Krannich, 2013
   
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