Dressler, Ernst Julius Albert - Dresden
   
1790

Ernst Friedrich Ferdinand Dressler lernt von 1790 bis 1795 bei Friedrich Gottfried Herrmann in Dresden.

   
1806 Er wird am 25. August 1806 Meister.
   
            
  Meisterzeichen des Ernst Friedrich Ferdinand Dressler Stadtzeichen des Ernst Friedrich Ferdinand Dressler
     
1810 Er wohnt von 1810 bis 1820 in der Weißegasse 490.
   
1821 Neue Adresse ist Weißegasse 489.
   
1822 Sein Sohn Ernst Julius Albert Dressler lernt bei ihm von 1822 bis 1826.
   
1826 Albert Dressler arbeitet auf seiner Wanderschaft als Geselle von 1826 bis 1837 u. a. bei Harnisch in Hannover und Heine/Richter in Celle und graviert bei beiden auch Schieferformen.
   
1830

Ernst Friedrich Ferdinand Dressler ist verstorben.

Sein Sohn Moritz Dressler wird Meister. Er wohnt und arbeitet in der Badergasse 446 im 2. Stock.

 

   
1837

Albert Dressler wird in Dresden Meister am 18. September 1837. Er wohnt und arbeitet in der Badergasse 446 im 3. Stock.

Er stellt auch flache Zinnfiguren in verschiedenen Größen her.

   
          Meisterzeichen des Ernst Julius Albert Dressler
   
1839 Die Badergasse 446 wird umnummeriert in Badergasse 10.
   
1840 Moritz Dressler ist verstorben. Albert Dressler zieht in die Badergasse 9 um und wohnt und arbeitet dort im 3. Stock.
   
1841 Ernst Dressler, Sohn des Albert Dressler, wohnt und arbeitet bei seinem Vater.
   
1847 Eigentümer des Hauses Badergasse 9 ist Bernward Schmidt.
   
1848

Ernst Dressler wohnt und arbeitet nicht mehr bei seinem Vater.

Albert Dressler wohnt und arbeitet weiterhin in der Badergasse im 3. Stock, betreibt jetzt aber ein Verkaufslokal in der Weißegasse 2 im Parterre vorhandenen Gewölbe.

Das Gebäude Weißegasse 2 geört dem Schlosser Ernst Levin.

   
1849 Albert Dressler kauft das Anwesen Äußere Pirnaische Gasse 54 und wohnt dort im 1. Stock.
   
1852

Seine Werkstätte und das Verkaufslokal verlegt er in die Äußere Pirnaischen Gasse 54 ins Parterre.

   
1853 Er fertigt jetzt alle Sorten Spielzeug für Knaben und Mädchen.
   
1863 Er ist für dieses Jahr Oberältester der Zinngießerinnung.
   
1864 Er ist für dieses Jahr Ältester der Innung und unterhält ab jetzt ein Spielwarenlager.
   
1865 Die Äußere Pirnaische  Gasse wird in Pinrnaischestraße umbenannt.
   
1870

Er verkauft das Anwesen Pirnaischestraße an den Bäckermeister Ernst Eduard Damm, bleibt dort im 1. Stock wohnen und verlegt seine Werkstätte in die Frauenstraße 7 in den 2. Stock.

Die Frauenstraße 7 gehört dem Hofklempner Heinrich Bertram.

   
1871 Albert Dressler hat seine Offizin aufgelöst und ist jetzt "Particulier" [Privatperson] und Wohlfahrts-Polizei-Bezirks-Vorstand.
   
1873 Albert Dressler ist verstorben.
     
     Fußbrettchen (Weg) Albert Dressler
   
 

Figuren:

im Staatl. Museum für Volkskunst in Dresden

   
                        
Figurenbeispiel "Sächsische Leibgarde um 1825" aus Deutsches Spielzeug - Edition Leipzig
   
 

Quellen:

Stadtarchiv Dresden

Adressbücher Dresden (adressbücher.sachsendigital.de - Sächsische Landesbibliothek-Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) digital.slub-dresden.de) 

Erwin Hintze: Die Deutschen Zinngießer und ihre Marken Band I (Sächsische Zinngießer), Leipzig, K. W. Hiersemann, 1921 - 1932

Karl Ewald Fritzsch, Manfred Bachmann: Deutsches Spielzeug, Edition Leipzig, 2. Auflage 1977

Ulf Leinweber: Die kleine Figur - Geschichte in Masse und Zinn, Staatliche Kunstsammlungen Kassel, 1985

Heinz Schenzle: Sigel-Bestimmungsbuch, Freunde der Plassenburg e. V. Kulmbach, 1987

Krannich/Vogel: Sächsische Zinnminiaturen, Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig - Stuttgart 1994

Florian Wilke: Steine schreiben Geschichte - ein Blick in zwei Werkstätten, in "Dem König gehört alles, auch dein Spielzeug" - Zinnfiguren aus dem Königreich Hannover, Edition Krannich, 2008

   
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