Böhmer, Carl Julius Adolph - Dresden
Böhmer. Wilhelm Theodor Paul - Dresden
   
       
1733

Johann Paul Böhmer (Böhme) aus Pirna lernt in Dresden bei Johann Matthäus Grunewaldt von 1733 bis 1737.

   
       
1752

Er wird am 28. November 1752 Meister  und heiratet die Witwe des Dresdner Zinngießers Johann Ehrenfried Schaaff.

   
       
  Marken des Johann Paul Böhmer:        
       
     Stadtzeichen                  Meisterzeichen                  Qualitätsmarke für Feinzinn    
       
1768 Johann Traugott Böhmer, Sohn des Johann Paul Böhmer, wird geboren.    
       
1782 Er lernt bei seinem Vater von 1782 bis 1786.    
       
1785 Johann Paul Böhmer wird als Ältester erwähnt.    
       
1793 Johann Traugott Böhmer wird am 22. April 1793 Meister.    
       
          Stadtzeichen des Johann Traugott Böhmer             Meisterzeichen des Johann Traugott Böhmer    
       
1799 Er wohnt und arbeitet in der Wilsdruffer Vorstadt, Obersee N. 690.    
       
1810 Adresse des Johann Traugott Böhmer ist jetzt Rosmariengasse 336.    
       
1812

Adolph Paul Böhmer, Sohn des Johann Traugott Böhmer lernt bei seinem Vater und nach dessen Ableben bei seiner Mutter von 1812 bis 1816.

   
       
1814

Johann Traugott Böhmer stirbt am 15. Januar 1814 an Nervenfieber und wird am 18. Januar 1814 auf dem Johanniskirchhof begraben.

Seine Witwe führt die Wohnung und Werkstätte in der Großen Kirchgasse 504 weiter.

   
       
     Werkstattmarke der Wittwe des Johann Traugott Böhmer    
       
1820

Adolph Paul Böhmer wird am 2. Oktober 1820 Meister, wohnt weiterhin in der Großen Kirchgasse 504 und übernimmt die Werkstätte.

   
       
     Stadtzeichen des Adolph Paul Böhmer                            Meisterzeichen des Adolph Paul Böhmer    
       
  Er ist mit Maria Barbara (Babet) Böhmer, geb. Hoffmann verheiratet.    
       
1823

Am 26. Mai 1823 wird als 2. Kind Johanna Amalia Carolina Böhmer geboren und am 1. Juni 1823 getauft.

   
       
1824

Die Tochter Wilhelmina Paulina Böhmer wird am 3. Juni 1824 als 3. Kind geboren und am 8. Juni 1824 getauft.

   
       
1825

Der Sohn Carl Julius Adolph Böhmer wird am 15. August 1825 als 4. Kind geboren und am 29. August 1825 getauft.

Taufpaten sind Carl Friedrich Grellmann, Medicinae Practicus aus Seehausen, die Jungfrau Johanna Juliana Böhmer, nachgelassene Tochter des Johann Traugott Böhmer, und der Bürger und Kaufmann Johann Traugott Ludewig Renner.

   
       
1827 Am 23. Mai 1827 wird als 5. Kind der Sohn Wilhelm Theodor Paul Böhmer geboren und am 3. Juni 1827 getauft.
Taufpaten sind Christian Emanuel Geißler, Bürger und Lohgerbermeister, Carolina Friederica Trau, des Feldwebels Carl Ludwig Trau beim Leibregiment Ehefrau und Johann Marck, Bürger und Tischlermeister.
   
       
1833

Adolph Paul Böhmer inseriert im Pharmaceutischen Central-Blatt am 9. Februar 1833:

"Pharmaceutische Zinngeräthe betreffend. Den Herren Apothekern Sachsens empfehle ich Unterzeichneter und unter Berufung auf das beigefügte Zeugniss, zur Fertigung aller Art pharmaceutischer Geräthe, als Mensuren, Infundir- und Decort-Basen, Kesseln, Helme, Röhre, aller Arten Kühlapparate u. s. w. feinstem Berg- oder englischen Zinn, wie es den Wünschen des Bestellers entspricht, und verspreche zugleich die grösste Genauig- und Billigkeit, wozu ich durch die nun vorräthigen Formen in Stand gesetzt bin.

Adolph Paul Böhmer, Zinngießer in Dresden, grosse Kirchgasse No. 504"

   
       
1834

Auf der Dresdner Gewerbeausstellung stellt er das Modell eines pharmazeutischen Koch-Dampf-Apparats aus.

   
       
    
Inserat im Pharmaceutischen Central-Blatt vom 19. September 1835
   
       
1836

Bei der Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte zu Jena im September 1836 wird in der ersten Sitzung am 19. September 1836 von Prof. Wackenroder ein vollständiges und sehr genaues Modell eines Dampfkochungs-Apparates vorgezeigt und erläutert. Dieser Apparat ist der ursprünglich Beindorf'sche, welcher aber von Dr. Meurer in Dresden vervollkommnet ist und zu verhältnismässig billigem Preise von dem Zinnarbeiter Böhmer in Dresden gefertigt wird.

Die Einrichtung wurde sehr vorzüglich gefunden.

   
       
1839 Julius Böhmer lernt bei seinem Vater von 1839 bis 1842.    
       
1841 Theodor Böhmer lernt in Dresden bei Friedrich August Bertram von 1841 bis 1845.    
       
1842

Adolph Paul Böhmer stirbt. Seine Witwe Babet Böhmer betreibt die Werkstätte weiter und wohnt Große Kirchgasse 4 / 2. Treppe.

   
       
1848

Julius Böhmer wird am 9. Oktober 1848 Meister und übernimmt die Werkstätte des verstorbenen Zinngießers Johann Gottfried Rollauf (Rohloff, Roloff) in der Badergasse 13. Eigentümer des Anwesens Badergasse 13 ist der Gürtler und Consul A. E. Funke.

   
       
     Meisterzeichen des Julius Böhmer    
       
 

Der Zinngießer Ernst Carl Knigge heiratet die Witwe Babet Böhmer und übernimmt die Werkstätte des verstorbenen Adolph Paul Böhmer. Das Ehepaar wohnt weiterhin in der Großen Kirchgasse 4/II, die Werkstätte mit Verkaufslokal wird in die Große Kirchgasse 23 Parterre verlegt.

   
       
1849

Julius Böhmer wird Bürger Dresdens und wohnt privat mit seiner Mutter und dem Stiefvater in der Großen Kirchgasse 4/II. Das Anwesen gehört Josef Kadenbach.

Seine Werkstätte befindet sich in der Großen Frauengasse 13 im Parterre/ Eingang Badergasse. Eigentümerin ist Marie Ottilie Benad.

   
       
1851 Ernst Carl Knigge wohnt nun in der Großen Kirchgasse 9/III.    
       
     Anzeigen des Ernst Carl Knigge in den Dresdener Adressbüchern    
       
1852

Julius Böhmer zieht privat in die Kleine Kirchgasse 3/III um. Hauseigentümer ist der Wildprethändler Josef Fürchtegott Gebler.

   
       
1854

Er speziallisiert sich mit seiner "eigenen Fabrik" auf die Fabrikation von Spritzen, stellt aber auch Küchengerät und Zinnsoldaten her und betreibt ein Lager von Britaniametallwaren.

   
       
     Anzeige    
       
  Theodor Böhmer wird am 3. März 1854 Meister.
Er wohnt in der Großen Kirchgasse 9/III neben der Wohnung von Ernst Carl Knigge. Eigentümerin des Hauses ist die Glockengießerswitwe Christiane Förster.
   
       
                                                                           
Meister- und Stadtzeichen des Theodor Böhmer                                                  Deckelterrine von Theodor Böhmer (24 cm hoch)
Foto online Auktionshaus Bossard, Chemnitz                                                      Foto online Auktionshaus Bossard, Chemnitz
   
       
1855    Anzeige in der Leipziger Zeitung No. 221 vom 18. September 1855    
       
1856

Julius Böhmer stellt auf der Industrie-Ausstellung des Gewerbevereins zu Dresden vom 21. Juli bis August 1856 aus:

"Ein großes Cruzifix, ein Paar große Altarleuchter, ein Paar kleine Altarleuchter, zwei  Messekännchen mit Teller, eine Kirchenlampe und ein Sortiment Cylinderhähne.

Ein Sortiment chirurgischer Spritzen und Instrumente bestehend aus: Drei diverse Pferdespritzen, sieben diverse Klistirspritzen, drei diverse Mutterspritzen, zwei diverse Bierspritzen, krumme Rohre zum Selbstgebrauch, ein Mutter- und ein Baderohr, drei diverse Irrigateur (das bequemste und neueste), drei diverse Specula (Mutterspiegel), zwei verschiedene

elastische Kanäle zu den vier großen Spritzen passend, die Spritze festzustellen, drei verschieden construierte Spritzen mit Absperrhahn, ein Unterschieber mit Polster, fünf diverse Staubkapseln, auf jede Spritze passend zum Blumenspritzen, ein Lazarethetui und eine aufsteigende Douche." 

 

Der Kommentator in der Deutschen Gewerbezeitung vermerkt:

"Nachträglich erwähnen wir noch die verdienstlichen Bestrebungen des Zinngießermeisters Julius Böhmer, Ziergefäße in Zinn herzustellen, als der Altarleuchter, nach eignen Entwürfen, der Meßkännchen mit Teller, nach Urbildern, die sich im Besitze des Erzbischofs von Prag befinden, des großen Kruzifixes, nach dem am Hauptaltare der katholischen Kirche zu Dresden stehenden modelliert. Alle diese Stücke sind brav und werkmäßig gearbeitet, letzteres von dem Gesellen des

Ausstellers, Moritz Große, der 1 1/2 Jahr lang seine Mußestunden dabei geopfert hat. Solcher Ernst führt zum glücklichen Ziele!"

 

Carl Adolph Focke lernt von 1856 bis 1861 bei Ernst Carl Knigge.

   
       
  Theodor Böhmer ist in die Scheffelgasse 20 pt. umgezogen. Eigentümer des Hauses ist der Gürtler J. H. Leitsmann.    
       
1858 Neue Adresse des Theodor Böhmer ist die Scheffelgasse 33/IV; das Haus gehört dem Schänk- und Speisewirt C. A. Fahrenkamm.    
       
1862

Die Große Frauengasse 13 wird umbenannt in Galeriestraße 13/ Eingang Badergasse. Eigentümer ist jetzt Josef Benad, Privatus.

Ernst Carl Knigge ist verstorben. Sein Sohn Ernst Gottlieb Knigge übernimmt die Werkstätte und zieht sie in die Große Kirchgasse 3 Parterre um. Die Wohnung ist im 1. Stock.

   
       
  Theodor Böhmer wohnt im Haus des Täschners Gst. Ad. Görhardt in der Scheffelgasse 25/III. Sein Geschäftslokal ist weiterhin in der Scheffelgasse 20 pt.    
       
1863    Anzeige in Der Dampfwagen Nr. 41 vom 9. Oktober 1863    
       
1865

Von Ostern an befindet sich die Privatwohnung von Julius Böhmer im 1. Stockwerk der Badergasse 13.

Das Haus gehört Julius Böhmer zusammen mit dem Steindruckereibesitzer Friedrich Heinrich Zeppernick.

   
       
1870

Die Firma "Julius Böhmer" - Spritzenfabrik und Zinngießereigeschäft wird in das Handelsregister eingetragen.

   
       
  Theodor Böhmer wohnt in der Scheffelgasse 26/III. Eigentümer des Hauses ist der Friseur Leopold Alexander Springer.
Das Geschäftslokal ist immer noch in der Scheffelgasse 20 pt.
   
       
1871

Ernst Gottlieb Knigge ist verstorben. Seine Witwe Amalie Siglinde Knigge führt die Werkstätte weiter.

   
       
1872

Eigentümerin des Hauses Galeriestraße 13 ist jetzt die Hauptverwaltungs-Expedienten-Ehegattin Sidonie Marie Hänsel.

   
       
1873

Carl Adolph Focke übernimmt die Werkstätte und das Verkaufslokal des verstorbenen Ernst Gottlieb Knigge in der Großen Kirchgasse 3 Parterre. Er wohnt in der Johannesstraße 5 Parterre.

Die Witwe Amalie Siglinde Knigge wohnt in der Frühlingstraße 3 Parterre.

   
       
1874

Carl Adolph Focke wird Mitglied der Innung am 12. Januar 1874.

Dem Kaufmann und Spritzenfabrikant Julius Böhmer wird der Titel "Königlicher Hoflieferant" verliehen.

   
       
1875

Er gehört nicht mehr der Zinngießerinnung an.

Carl Adolph Focke bezieht eine neue Wohnung in der Seidnitzerstraße 6/IV.

   
       
  Das Geschäftslokal des Theodor Böhmer ist nun Am See 6 pt. Eigentümer dieser Liegenschaft ist der Kaufmann Gustav Albert Ostertag, der selbst aber in der Ostra-Allee 28 wohnt.
Theodor Böhmer zieht ab Ostern in die Wohnung Am See 1/III. Das Haus gehört dem Seifensieder Robert Watzke.
   
       
1877 Amalie Siglinde Knigge ist verstorben.    
       
1878 Das Geschäftslokal der Firma Theodor Böhmer ist jetzt im Anwesen Fischhofplatz 25 pt., das dem Lederwarenfabrikanten F. A. Bierling gehört, der selbst in der Zwingerstraße 16 wohnt.
Theodor Böhmer ist nun Zinngießereigeschäftsführer, die Ehefrau Christine Wilhelmine Agnes Böhmer ist Inhaberin der Firma.
   
       
1879 Carl Adolph Focke zieht in die Seidnitzerstraße 11/IV um.    
       
1880 Das Haus Badergasse 13 gehört Julius Böhmer nun alleine.    
       
  Die Firma Theodor Böhmer hat ihr Geschäftslokal in die Ammonstraße 43c pt. verlegt. Das Haus gehört dem Spar- und Vorschussverein zu Ostrau.    
       
1883 Theodor Böhmer wohnt mit seiner Frau in der Fischhofgasse 2/II. Die Eigentümerin des Anwesens ist Angnes Berta Arlt, Ehefrau eines Amtsstraßenmeisters, die selbst in Plauen wohnt.    
       
1884 Neue Wohnung ist in der Flemmingstraße 5 pt. Das Haus gehört Cäcilie Friederike Schacko.
Das Geschäftslokal ist nach wie vor in der Ammonstraße 43c pt.
   
       
1886

Von Ostern an wohnt Julius Böhmer im Haus Blasewitzerstraße 14d, das er gekauft hat.

Das Anwesen Badergasse 13 gehört jetzt der Baubank für die Residenzstadt Dresden, die den ganzen Straßenzug (Häuser Badergasse 1 bis 31 bis auf die Häuser 18 und 26) gekauft hat. Auch die Galeriestraße 13 wird von der Baubank übernommen.

Carl Adolph Focke ist verstorben. Seine Witwe Susanne Henriette Focke führt Werkstatt und Geschäftslokal in der Großen Kirchgasse 3 Parterre weiter. 

   
       
  Christine Wilhelmine Agnes Böhmer, die Ehefrau von Theodor Böhmer ist verstorben.
Theodor Böhmer wohnt in der Flemmingstraße 8L/I. Dieses Haus ist im Eigentum der verehelichten Schwestern Amalie B. Dietze und Amalie Rosalie Richter, die beide in der Concordienstraße 31 wohnen.
   
       
1887

Sie bezieht eine Wohnung in der Pirnaischestraße 49/III.

Julius Böhmer hat Werkstatt und Verkaufslokal in die Galeriestraße 20 - Parterre, 1. und 2. Stock verlegt.        

Er hat dieses Gebäude erworben.

   
       
  Theodor Böhmer ist verstorben.    
       
1890 Die Galeriestraße 20 wird in Galeriestraße 13 umbenannt.    
       
1891

Julius Böhmer ist jetzt Privatier bzw. Rentner.

Die Firma übernimmt Carl Wilhelm Ottomar Gärtner mit der Bezeichnung "Julius Böhmer Nachfolger Ottomar Gärtner".

Ottomar Gärtner wohnt privat Lutherplatz 5/II. Eigentümer dieses Hauses ist der private Ingenieur Friedrich Anton Kindervater (Bautzenerstraße 28).

   
       
1892 Susanne Henriette Focke zieht in die Pirnaischestraße 18/III um.    
       
1894

Die Firma Julius Böhmer Nachfolger Ottomar Gärtner zieht in die Große Brüdergasse 20 um.

Dieses Haus gehört der Firma Günther & Rudolph (Seestraße 4).

Julius Böhmer hat das Anwesen Gerokstraße 53 gekauft und wohnt dort im 1. Stock. Sein Haus Blasewitzerstraße 14d hat er verkauft. Dort sind jetzt die ehemaligen Häuser von der Nr. 2 bis 20 Baustellen.

Die Galeriestraße 13, in der sich immer noch die Fabrik befindet, ist an den privaten Kaufmann Oskar Claudius Ginzel (Fürstenstraße 69) verkauft.

Ottomar Gärtner wohnt in der Cranachstraße 19/II; das Haus gehört der Privatiere Friederike Wilhelmine Auguste Köbig.

 

Susanne Henriette Focke verlegt die Werkstatt mit Geschäftslokal zum 1. April 1894 in die Breitestraße 9.

   
       
1895

Die Firma Julius Böhmer Nachfolger Ottomar Gärtner zieht in die Große Brüdergasse 22 um; die Fabrik ist nach wie vor in der Galeriestraße 13. Eigentümer ist der Kaufmann und Hoflieferant Moritz Richard Korschatz (Zelleschestraße 40).

Das Haus Cranachstraße 19 hat der Privatier Friedrich Wilhelm Schulze (Circusstraße 5) gekauft.

   
       
1896

Neuer Eigentümer der Galeriestraße 13 ist der Consumverein Vorwärts für Dresden und Umgebung eGmbH.

   
       
1898

Die Fabrik wird in den Jüdenhof 5 verlegt. Eigentümerin ist die Oberhofmeisterin a. D., Excellenz und Generalin Louise Zedlitz.

   
       
1899

Neue Anschrift von Werkstatt und Geschäftslokal der Susanne Henriette Focke ist die Große Brüdergasse 6.

   
       
1900

Das Anwesen Gerokstraße 53 gehört immer noch Julius Böhmer, der aber nach Blasewitz in das Haus seines Sohnes, dem Konsul und Fabrikanten Julius Edwin Böhmer gezogen ist.

   
       
1901

Ottomar Gärtner ist verstorben. Seine Witwe Lena Elisabeth Gärtner führt die Zinngießerei und Eisformenfabrik, Inhaber: Ottomar Gärtners Erben, nur noch in der Brüdergasse 22 weiter. Sie wohnt wie bisher in der Cranachstraße 19.

   
       
1904

Die Fabrik Julius Böhmer Nachfolger Ottomar Gärtner ist aufgelöst.

Julius Böhmer ist verstorben.

   
       
1921

Susanne Henriette Focke ist verstorben.

Der Sohn Gustav Adolph Max Focke übernimmt Werkstatt und Geschäftslokal in der Großen Brüdergasse 6. Er wohnt in der Pirnaischen Straße 51/III.

   
       
1933

Gustav Adolph Max Focke ist verstorben.

Der Sohn Max Focke führt  Werkstatt und Geschäftslokal als Zinngießerei und Apparatebauanstalt weiter, die Witwe Paula Anna Martha Focke ist Geschäftsinhaberin und bleibt in diesem Jahr noch in der Wohnung Pirnaische Straße 51/III.

   
       
1934 Paula Anna Martha Focke wohnt jetzt in Großen Brüdergasse 6/II.      
       
1941 Sie zieht in die Kleine Brüdergasse 12/I um.    
       
1942

Die Zinngießerei und Apparatebauanstalt ist aufgelöst. Paula Anna Martha Focke ist Privatiere.

   
       
1943 Paula Anna Martha Focke ist verstorben.    
       
 

Figuren und Packungen:

nicht bekannt

   
       
 

Quellen:

Adressbücher Dresden (adressbücher.sachsendigital.de - Sächsische Landesbibliothek-Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) digital.slub-dresden.de)

Pharmaceutisches Central-Blatt Nr. 6 vom 9. Februar 1833 (Google books)

Verzeichniß der zu der diesjährigen Ausstellung eingesendeten Gewerbserzeugnisse, Dresden 1834 (Sächsische Landesbibliothek-Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) digital.slub-dresden.de/ppn327739509/3 und ppn327739509/11)

Pharmaceutisches Central-Blatt Nr. 41 vom 19. September 1835 (Google books) 

Amtlicher Bericht über die Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte zu Jena im September 1836 (Google books)

Die pharmaceutische Section der vierzehnten Versammlung der deutschen Naturforscher und Aerzte zu Jena, im September 1836 in: Archiv der Pharmacie des Apotheker-Vereins im nördlichen Teutschland, Zweite Reihe, Achten Bandes erstes Heft (Google books)

Leipziger Zeitung No. 221 vom 18. September 1855 (Google books)

Catalog zur Industrie-Ausstellung des Gewerbevereins zu Dresden vom 21. Juli bis ult. August 1856 (Google books)

Deutsche Gewerbezeitung 1856 (Google books)

Der Dampfwagen Nr. 41 vom 9. Oktober 1863 (Google books)

Erwin Hintze: Die Deutschen Zinngießer und ihre Marken Band I (Sächsische Zinngießer), Leipzig, K. W. Hiersemann, 1921 - 1932

Markus Grein: Mit Heyde-Figuren um die Welt - Edition Krannich, Grimma 2003

Auktionshaus Bossard online, 84. Auktion Kunst, Antiquitäten, Varia vom 8.2.2014 - Nummer 1643

   
 

   
 

Kosten dieser Seite:

Genealogieservice Keller, Heidenau (Matricel Kreuzkirche Dresden): € 104,00 

   
       
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