Bader, Johann Benedikt - Nürnberg
   
1835

Johann Benedikt Bader betreibt in der Breiten Gasse L. Nr. 542a die Firma J. B. Bader, Commission und Spedition.

   
1842 Die Firma handelt jetzt auch mit Manufaktur-Waren.
   
1844

Im Juni 1844 erteilt die Witwe Loise Bader und das Verwaltungsmitglied der katholischen Kirchenverwaltung, der Kaufmann Max Joseph Zimmermann als Vormund der minderjährigen Kinder dem Kilian Daigfuß Prokura.

   
1846

Der Kaufmann Kilian Daigfuß ist am 5. Januar 1846 in Innsbruck in der "Goldenen Rose" und am 10. Januar 1846 in München in der "Blauen Traube" abgestiegen.

   
1850

Die Firma J. B. Bader, Manufaktur-, Commission- und Speditionshandlung,  befindet sich immer noch in der Breiten Gasse

542a (Hanseehof).

   
1857 Kilian Daigfuß stirbt im Alter von 40 Jahren.
   
1858

Der Kaufmann Georg Daigfuß ist in München beim Oberpollinger am Karlstor vom 27. Mai bis 29. Mai1858 abgestiegen.

   
1860

Mit Wirkung vom 26. März 1860 erteilt die Witwe von Kilian Daigfuß Aloisia Daigfuß dem Sohn Georg Daigfuß Prokura.

   
1863

Am 19. Dezember 1863 wird die Firma J. B. Bader in das Gesellschaftsregister des Amtsgerichts Nürnberg eingetragen.

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Nürnberg. Die Gesellschafter, welche seit 11. November 1863 eine Manufaktur-

Warenhandlung betreiben sind:

1. Die Kaufmanns-Witwe Aloisia Daigfuß in Nürnberg und

2. deren erstehelicher Sohn Johann Baptist Josef Bader daselbst.

   
1964

Mit Eintrag vom 20. Januar 1865 wird festgehalten: Die Witwe Aloisia Daigfuß ist im November 1864 aus der Gesellschaft

getreten, und hat damit solche aufgehört.

Aktiva und Passiva hat Johann Baptist Josef Bader übernommen.

   
1865

Am 20. Januar 1865 wird die Firma J. B. Bader in das Firmenregister eingetragen.

Die Hauptniederlassung befindet sich in Nürnberg. Der Kaufmann Johann Baptist Josef Bader in Nürnberg ist der Inhaber.

   
1867

Johann Baptist Josef Bader wohnt im Haus Nr. L. 462 Breite Gasse. Hauseigentümer ist Andreas Maußner, der dort auch Wirt der Wirtschaft zum goldnen Lamm ist.

   
1869

Die Firma betreibt nun eine Kurz- und Spielwaren-Handlung und eine Zinn-Spielwarenfabrik in der Breiten Gasse 58.

   
1870

Geschäftszweig ist jetzt "Manufakturwaaren, Export von Nürnberger Waaren, Depôte von Zinnspielwaaren, versilbert und

vergoldet etc.".

   
1873

Auf der Wiener Weltausstellung beteiligt sich die Firma mit "Spielwaaren und religiösen Gegenständen".

Im amtlichen Katalog heißt es (obwohl Johann Benedikt Bader schon 1835 eine Commissions- und Speditions-Firma

betrieben hat): "Errichtet 1851. Fabrication von Spielwaaren, religiösen Gegenständen und Nippessachen, Spezialität haltbare Vergoldung von Zinnwaaren. Absatz zur Hälfte ausser Europa. 10 Arbeiter." 

   
1899

Die Firma J. B. Bader wird wegen Ablebens des Inhabers und Geschäftsaufgabe antragsgemäß am 4. April 1899 gelöscht.

   

Zinnfiguren und Zinnspielwaren:

nicht bekannt

   
 

Quellen:

Adressbücher Nürnberg

Gesellschafts- und Firmenregister des Amtsgerichts Nürnberg

Stadtarchiv Nürnberg (E 8 (Handelsvorstand) Nr. 4673 Bl. 15 und Bl. 24 r und Nr. 4674 Bl. 9)

Intelligenz-Blatt vom Montag, 5. Jäner 1846 (Google books)

Münchener Tagblatt vom Samstag, 10. Januar 1846 (Google books)

Fürther Tagblatt vom Freitag, den 30. Januar 1857 (Google books)

Der Bayerische Landbote vom Montag, 2. Februar 1857 (Google books)

Königlich Bayerischer Polizei-Anzeiger von München vom Sonntag, 30. Mai 1858 (Google books)

Morgenblatt zur Bayerischen Zeitung vom Montag, 18. August 1862 (Google books)

Nürnberg-Fürther Industrie-Almanach 1870 (Google books) 

Wiener Weltausstellung. Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches, Berlin 1873 (Google books)

   
  Kosten dieser Seite:
Amtsgericht Nürnberg (Registerauszug) € 20,00
Stadtarchiv Nürnberg € 6,50
   
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