Arendt, Johann Christian - Berlin
   
1755 Johann Christian Arendt wird in Neuruppin als Sohn des Bäckermeisters Gottfried Arendt geboren.
   
1780 Es wird ihm das Bürgerrecht für Berlin erteilt.
Er heiratet am 16. Mai 1780 die 24 Jahre alte Wilhelmine Lehmann, einzige Tochter des Zinngießermeisters George Wilhelm Lehmann.
Das Ehepaar hat die Kinder Johann Friedrich Wilhelm Arendt (* 9. Februar 1781; † 9. April 1781) und Susanna Christiana Wilhelmina Arendt (* 22. November 1781).
   
1781 Er wird Zinngießermeister und Mitglied der Berliner Zinngießer-Innung.
   
1797 Er bildet einen Lehrling aus.
   
1799 Er ist Eigentümer des Anwesens Kleine Jäger-Straße 1.
   
1800 Johann Christian Arendt ist wiederum Lehrmeister.
   
1801 Das Haus Kleine Jäger-Straße 1 ist umnummeriert und hat jetzt die Haus-Nummer 4.
   
1808 Ein weiterer Lehrling wird ausgebildet.
   
1809 Er bildet wieder einen Lehrling aus.
   
1810

Ein Eintrag im Meisterbuch verzeichnet Johann Christian Arendt als Lehrmeister des Heinrich Wilhelm Dürr.

Dieser ist Zinngießermeister und heiratet am 13. Mai 1810 die Susanne Christiane Wilhelmine Arendt.

   
1811

Johann Christian Arendt besitzt jetzt zu dem Anwesen Kleine Jäger-Straße 4 auch das Haus Kurstraße 39.

   
1814 Er wird wiederum als Lehrmeister genannt.
   
1822

Er stellt auf der 1. Berliner Gewerbeausstellung in der Klosterstraße vom 1. September bis 15. Oktober 1822 auch zinnerne Spielsachen für Knaben und Mädchen aus.

   
1823 Der vorletzte Lehrling in seiner Laufbahn als Zinngießermeister wird ausgebildet.
   
1823-1828 In den Berliner Adressbüchern sind keine Einträge verzeichnet.
   
1829

Johann Christian Arendt ist nur noch als Eigentümer der Kurstraße 39 im Adressbuch eingetragen.

   
1831 Der letzte Lehrling tritt seine Ausbildung an.
   
1833 Wilhelmine Arendt, geb. Lehmann stirbt am 11. Juni 1833.
   
1836 Er firmiert als Zinngießer und Lichtformenfabrik.
   
     Inserat im Adressbuch 1839
   
1839

Johann Christian Arendt stirbt am 5. Oktober 1839.

Die Tochter Susanne Christine Wilhelmine Dürr, geb. Arendt, ist seine Erbin.

   
1841 Das Haus Kurstraße 39 ist an den Sattler Hubert verkauft.
   
  Was aus dem Zinngießermeister Heinrich Wilhelm Dürr und seiner Ehefrau bzw. Familie geworden ist, war nicht zu recherchieren.
   
 

Zinnfiguren und Zinnspielzeug:

nicht bekannt

   
 

Quellen:

Berliner Adressbücher online

Erläuterungen zur Spielzeug-Ausstellung im Märkischen Museum, Berlin, 18. Dezember 1927 bis 31. Januar 1928, verlängert bis 29. Februar 1928 

Gerhard Söhlke - Musterbuch für Spielzeug und Zinnfiguren - Berlin, um 1856, Verlag H. M. Hauschild GmbH, Bremen 2009

Wolf Rüdiger Bonk: Zinnfiguren aus Berlin und Umgebung, Zeughaus-Verlag GmbH, Berlin 2012

Archion: Kirchenbücher Berlin Stadt I Friedrichswerder

   
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