Albersdörfer, Johann Carl Heinrich - Nürnberg
   
1789 Johann Daniel Jacob Albersdörfer wird am 3. Februar 1789 als Sohn des Steinmetzenmeisters und Großpfragners Heinrich Thomas Albersdörfer († 3. Mai 1820 mit 63 Jahren) und dessen Ehefrau Appollonia Elisabetha, geb. Hösch († 30. Mai 1845 mit 83 Jahren) geboren.
   
1806 Er heiratet mit 17 Jahren als Großpfragner am 7. September 1806 die Christina Barbara Arnold (* 9. September 1788; † 16. Mai 1835), Tochter des Paulus Arnold, Großpfragner und Mondscheinwirt in Gostenhof, und dessen Ehefrau Christina, geb. Kleinlein.
Das Ehepaar hat die Kinder Heinrich Thomas Albersdörfer (* 21. Juni 1807), Johann Jacob Albersdörfer (* 26. Januar 1809), Franz Anton Albersdörfer (* 14. Juli 1810; † 20. April 1849), Georg Andreas Gottfried Albersdörfer (* 14. Februar 1812; † 30. Januar 1839), Johann Carl Albersdörfer (* 13. Mai 1813; † 7. September 1813), Johann Daniel Albersdörfer (* 16. Dezember 1814; † 20. Februar 1821) und ein Abgänglein (Fehlgeburt) am 9. Juli 1815.
   
1816 Johann Daniel Jacob Albersdörfer stirbt am 15. Januar 1816 an Abzehrung.
   
1817 Die Witwe Christina Barbara Albersdörfer heiratet am 25. Mai 1817 den Zinngießergesellen Johann Andreas Gugler (* 16. Juni 1790), Sohn des Beutlers, Bundschuhmachers und Seifensieders Johann Adam Gugler und dessen Ehefrau Kunigunda Margaretha, geb. Schmidt († 8. Mai 1837 mit 77 Jahren).
Das Ehepaar hat die Kinder Rupertus Adam Gugler (24. Februar 1818; † 18. September 1849), Anna Kunigunda Elisabetha Barbara Gugler (* 14. Februar 1820; † 7. Januar 1821), Maria Magdalena Wilhelmine Gugler (* 12. Juli 1822) und Georg Wilhelm Gugler (* 6. Juni 1828; † 4. Januar 1829).
Johann Andreas Gugler führt die Großpfragnerei und Wirtschaft des Schwiegervaters aus erster Ehe in Gostenhof No. 24 weiter.
   
1820 Er wird am 18. Dezember 1820 Zinngießermeister in Nürnberg. Er wohnt und arbeitet jetzt im Haus Gostenhof  No. 108.
   
1823

Johann Jakob Albersdörfer lernt in Nürnberg bei seinem Stiefvater Johann Andreas Gugler von 1823 - 1826 das Zinngießerhandwerk.

   
1826 Er liefert als Gesellenstück eine große Terrine.
   
1842 Er wird Meister am 4. November 1842, übernimmt die Werkstatteinrichtung der Witwe des Rudolph Peter Otto Doering († 13. Oktober 1837) und wohnt und arbeitet im Hause seines Bruders, dem Zimmermeister Heinrich Thomas Albersdörfer, in Gostenhof No. 57.
   
     Stadt- und Meisterzeichen des Johann Jacob Albersdörfer
   
  Er heiratet am 18. Dezember 1842 die Bäckermeisterstochter Eva Elisabeth (Lisette) Meck (* 12. März 1804 in Schwabach).
   
 

   Anzeige im Nürnberger Kurier No. 359 vom 25. Dezember 1842

 

  Das Ehepaar hat die Kinder Maria Magdalena Johanna Dorothea Albersdörfer (* 12. Dezember 1843; † 24. April 1845), Maria Helena Johanna Albersdörfer (* 4. Mai 1845) und Johann Carl Heinrich Albersdörfer (* 3. Mai 1847).
   
1846

Wohnung und Werkstätte befinden sich im Haus des Brauereibesitzers Georg Lederer in S. 723 Paniersplatz 41;

er spezialisiert sich auf Reparaturen.

   
1866 Der Zinngießermeister Johann Jakob Albersdörfer stirbt am 20. Oktober 1866.
   
     Anzeige im Nürnberger Kurier No. 293 vom 21. Oktober 1866
   
1872

Heinrich Albersdörfer heiratet am 19. Mai 1872 die Anna Jacobina Fleischmann (* 8. Juni 1848), Tochter des Wagnermeisters Friedrich Fleischmann und dessen Ehefrau Anna Martha, geb. Bernhard.

Das Ehepaar hat die Kinder Karl Albersdörfer (* 1. Juni 1869 unehelich Karl Dumbeck), Anna Jacobina Franziska Amalie Albersdörfer (* 5. September 1873) und Johann Adam Albersdörfer (* 26. Juli 1878).

   
  Heinrich Albersdörfer meldet am 23. Mai 1872 ein Gewerbe als Zinngießer an mit der Bemerkung "bisher nicht besteuert".
Er wohnt im Haus L 962 - Untere Grasersgasse 4, die Werkstätte ist nach wie vor im Haus Paniersplatz 41.
Er stellt auch Zinnfiguren her. 
   
1873

Eva Elisabeth Albersdörfer stirbt am 30. September 1873.

   
1880

Heinrich Albersdörfer stirbt am 19. April 1880.

Seine Witwe meldet das Gewerbe am 8. Mai 1880 ab und wohnt weiterhin im Anwesen Paniersplatz 41.

   
 

Figurenpackungen:

nicht bekannt

   
 

Adressen:

Nr. 57 Gostenhof

S 723 Paniersplatz 41

L 962 Untere Grasersgasse 4 

 

 

Quellen:

Adressbücher Nürnberg

Stadtarchiv Nürnberg C21/III-118, C21/III-196, C22/II-406, C22/II-479

Erwin Hintze: Die Deutschen Zinngießer und ihre Marken Band II (Nürnberger Zinngießer), Leipzig, K. W. Hirsemann, 1921 - 1932

Nürnberger Kurier Nr. 359 vom 25. Dezember 1842 (Google books)

Nürnberger Kurier Nr. 293 vom 21. Oktober 1866 (Google books)

Nürnbergs Handel und Industrie mit besonderer Berücksichtigung der Gegenwart, Nürnberg 1852

Handels-Adreßbuch von Nürnberg 1867

Manfred H. Grieb: Nürnberger Künstlerlexikon, G. Saur Verlag, München 2007

Archion (Kirchenbücher Nürnberg St. Lorenz, St. Leonhard, St. Egidien, St. Sebald

 

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Stadtarchiv Nürnberg € 17,00
Archion € 11,00 (anteilig)
   
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